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Fünf Leute berichten hier, für welche App sie Geld ausgegeben haben und warum sich das gelohnt hat.

An Apps aus dem PlayStore oder App Store lieben wir alle doch vor allem eins: Dass so viele kostenlos sind. Man kann sich Apps zu fast jedem Thema holen, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Allerdings gibt es auch einige Apps, für die man Geld bezahlen muss. Man kann dabei zwischen 3 Arten von kostenpflichtigen Apps unterscheiden:
1. Kostenpflichtig beim Herunterladen
Für solche Apps bezahlst du direkt beim Herunterladen. Ausprobieren kannst du solche Apps vorher in der Regel nicht. Da ist es also besonders wichtig, dass du dich vorher gut über die App informierst. Notfalls kann man Apps aber auch zurückgeben. Wie du kostenpflichtige Apps zurückgeben kannst, haben wir dir übrigens hier zusamengefasst.
2. Kostenlose Test-Version 
Für solche Apps kannst du dir kostenlos eine Test-Version herunterladen. Diese funktioniert dann entweder nur einen kurzen Zeitraum (z.B. 2 Wochen) oder enthält nur einen kleinen Teil der Funktionen der "echten" App (oft auch Pro-Version genannt). So kannst du dir einen Eindruck verschaffen und überlegen, ob du dir die App kaufen willst.
3. Abo-Apps
Einige Apps bieten verschiedene Abo-Modelle an. Dabei musst du dann monatlich einen bestimmten Betrag für die App bezahlen. Viele Apps sind auf lange Sicht günstiger, wenn man sich gleich ein Jahres-Abo holt. Dieses System kennst du bestimmt von Apps wie Spotify oder Netflix, aber auch Foto-Bearbeitungsapps nutzen das Abo-Modell. Hier ist immer Vorsicht geboten: Überlege dir gut, ob du wirklich ein Abo abschließen willst und stelle dir am Smartphone zum Beispiel eine Erinnerung, dass du es rechtzeitig wieder kündigst! Sonst bezahlst du monatlich eine Gebühr, owbohl du die App nicht mehr nutzt. 

Reise Apps

Kevin

Ich habe beispielsweise die Apps “Mein Haushaltsbuch” und “AppManager Pro III” im Google Playstore gekauft. “Mein Haushaltsbuch” ist eine Buchhaltungs-App für meine Finanzen und “AppManager Pro III” hilft mir dabei, meine Apps dauerhaft auf meine SD-Karte zu verschieben. Ich war bereit, für diese Apps zu bezahlen, weil ich bei “Mein Haushaltsbuch” online via Google recherchiert habe, ob diese App etwas für mich wäre und bei “Appmanager Pro III” konnte ich eine abgespeckte Version ausprobieren und war von den Funktionen überzeugt.

Nora

Die App Pocket Cast wurde mir als sehr gute Podcastapp empfohlen, deshalb habe ich mir diese auch gekauft.
Ich hatte verschiedene Kriterien, was eine Podcast-App für mich können soll und diese App hat sie einfach am besten erfüllt. Da war es dann okay für mich, dass sie was gekostet hat. Ich guck mir vor dem Kauf auf jeden Fall aber immer Bewertungen an, damit ich kein Geld für etwas ausgebe, was nachher vielleicht gar nicht funktioniert.

Tobi

Ich habe die Webseite von HappyCow öfters benutzt und die Ergebnisse waren immer sehr nützlich. Mobil war die Browserversion aber echt nervig. Da habe ich mich informiert und herausgefunde, dass HappyCow 'n super Projekt ist. Also fand ich das Geld auch gut investiert und habe mir die App gekauft. Die App tut was sie soll und wurde seitdem auch immer besser. Das unterstütze ich gerne! 

Smartphone auf Tisch

Kim

Ich mache gerne Fotos mit dem Smartphone und liebe es einfach, die mit verschiedenen Filtern und Effekten zu bearbeiten. Da gibt es natürlich eine riesige Auswahl an kostenlosen Apps, für viele Pro-Versionen mit mehr Funktionen muss man aber bezahlen. Wenn ich eine App eine Weile getestet habe und die Funktionen und die Bedienung der App mir gefällt, bin ich auch bereit, mir die Vollversion zu kaufen. Mehr als 5 Euro würde ich aber für so eine Bildbearbeitungs-App nicht ausgeben. Ich kenne mich zu gut und weiß, dass ich in ein paar Monate vielleicht andere Filter oder Funktionen besser finde. Bisher habe ich noch keinen Kauf bereut, weil ich vorher einfach wirklich gründlich teste und überlege, ob ich die Funktionen nicht in einer anderen App kostenlos kriege. 

Fabi

Genau wie Kim mache ich gerne Fotos, verwende dafür aber oft nicht mein Smartphone, sondern meine Kamera. Damit ich beim Fotografieren auch immer die richtigen Einstellungen wähle, habe ich mir die App PhotoPills gekauft. Die war zwar mit 11 Euro ziemlich teuer, aber ich habe mich vor dem Kauf auch gut über die Funktionen informiert und habe mir Tutorialvideos zur App von Profifotografen auf YouTube angeschaut und die Bewertungen im Play Store gelesen.