Wer kennt das nicht: Man trifft sich mit Freunden, aber statt miteinander zu reden, starren alle stumm auf das Smartphone. Und selbst wenn man sich miteinander unterhält, kreisen die Augen stets um das Telefon auf dem Tisch, nur um sofort zuschnappen zu können, falls eine neue Nachricht aufleuchtet.

Auf der Straße kann das sehr gefährlich werden – sagen Forscher aus den USA.

Die Zeiten haben sich geändert

Ob man das nun bedenklich oder völlig normal findet – eines steht fest: Unser Verhalten im analogen Alltag hat sich durch die ständige digitale Begleitung verändert.  Man denke nur an die vielen lauten Telefonate im Bus oder der Straßenbahn, denen man schon unfreiwillig zuhören musste.

Vollbremsung: Handynutzung auf der Straße ist gefährlich

Vor allem Smartphones machen es einem durch die vielfältigen Funktionen leicht, alles um einen herum zu vergessen – nicht nur in der Schule oder in der Straßenbahn. So kann man seit einiger Zeit beobachten, dass immer mehr Menschen SMS-tippend durch die Fußgängerzonen laufen.

Gefährlich wird dies, wenn auch im Straßenverkehr nicht auf das Mobiltelefon verzichtet werden kann. Das haben Forscher des „Harborview Injury Prevention & Research Center“ im US-amerikanischen Seattle herausgefunden. Die Studie zeigt, dass es 400-mal gefährlicher ist, als Fußgänger eine SMS zu tippen, da man sich weniger auf den Straßenverkehr konzentriert.

Unser Tipp: Weniger ist mehr!

  • Im Straßenverkehr das Handy in der Tasche lassen  
  • Analog vor digital: In Gespräch mit Freunden oder Bekannten das Handy wegstecken und das Gegenüber ernst nehmen  
  • Niemanden mit zu lauten Telefonaten belästigen

Unsere Idee

Wenn ihr euch mit Freunden trefft, gibt jeder zu Anfang sein Handy ab. Wer als Erster nach seinem Telefon greift, muss beispielsweise die nächste Runde Eis zahlen!

Kennt ihr das Phänomen auch aus eurem Alltag, dass die analoge Welt komplett ausgeblendet wird? Schreibt uns per E-Mail eure Erfahrungen! Welche (witzige) Situationen habt ihr schon erlebt?