Du kannst dein Smartphone entsperren, ohne eine PIN oder ein Passwort einzugeben? Dann benutzt du vermutlich einen biometrischen Login.

Im Alltag kennst du vor allem den Fingerabdruck und die Gesichtserkennung. Damit kannst du zum Beispiel dein Handy entsperren oder geschützte Apps wie das Online-Banking öffnen.

Wie funktioniert der biometrische Login?

Beim Einrichten des biometrischen Logins speichert dein Smartphone bestimmte Merkmale von dir – zum Beispiel Abstände im Gesicht oder Linien deines Fingerabdrucks. Diese werden in Zahlen umgewandelt und meist direkt auf deinem Gerät gespeichert.

Beim Entsperren vergleicht das Smartphone die neuen Daten mit den gespeicherten. Dabei müssen die neuen Daten nicht exakt den gespeicherten entsprechen. Es reicht eine ausreichende Ähnlichkeit – sonst würde sich dein Smartphone beispielsweise nicht entsperren, wenn du deine Haare mal ein bisschen anders trägst oder deinen Finger aus einem anderen Winkel auf den Sensor legst. Wie weit diese Daten voneinander abweichen dürfen, legt jeder Hersteller selbst fest. Dabei ist ein guter Kompromiss zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit wichtig.

Fingerabdruck am Handy

Vorteile – Warum viele den biometrischen Login nutzen

  • Schnell und bequem
  • Kannst du nicht vergessen
  • Du hast deine biometrischen Merkmale immer dabei
  • Schwer zu stehlen oder zu kopieren
  • Meist sicherer als Passwörter

Nachteile – Das solltest du über den biometrischen Login wissen

  • Verletzungen am Finger oder Veränderungen wie eine neue Brille können Probleme machen.
  • Wenn biometrische Daten gehackt werden, ist das besonders kritisch – man kann sie nicht einfach ändern wie ein Passwort.
  • Eventuell werden nicht nur die Daten deines Merkmals gespeichert, sondern ein genaues Abbild davon (z. B. ein Foto deines Gesichts) – das ist datenschutzrechtlich aber nicht erlaubt.

Fazit

Ein biometrischer Login ist praktisch und ziemlich sicher. Vor allem im Vergleich zu einfachen Passwörtern. Trotzdem gibt es auch da Risiken, über die du dir bewusst werden solltest.

Artikel vom 24.03.2026.