Pinterest ist ein soziales Netzwerk, auf dem du virtuelle Pinnwände für deine Interessen erstellen, eigene Fotos, sowie Bilder und Videos aus dem Internet sammeln, veröffentlichen und austauschen kannst.

App Steckbrief:

  • USK: Ab 12 Jahren (Zur Nutzung musst du 16 Jahre oder älter sein, oder das Einverständnis deiner Eltern haben.)
  • Features: eigene Bilder / Bilder aus dem Internet nach Interessen ordnen und mit anderen teilen und austauschen / anderen Pinnwänden folgen
  • Android, iOS
  • Bezahlmodell: Kostenlos
  • Vorteile:
  • Nachteile:
Was heißt Pinterest?

Pinterest ist ein Kofferwort und setzt sich aus den englischen Wörtern pin = Anstecknadel und interest = Interesse zusammen.

Funktion & Bedienung

Pinterest ist intuitiv zu bedienen, da sich die App auf die wesentlichen Funktionen beschränkt. Vielleicht ist dir auf manchen Webseiten auch schon der netzwerkeigene Pin-Button aufgefallen, mit dem du kreative Inhalte direkt auf der eigenen Pinnwand veröffentlich kannst. Du kannst entweder öffentliche oder private Pinnwände anlegen, auf denen du eigene Inhalte oder Links aus dem Internet teilen kannst. Pins können wie bei Twitter und Instagram über Hashtags näher beschrieben werden. So sind die Pins auch von anderen Nutzern einfacher zu finden. Über die Suchfunktion kannst du nach Pinnwänden suchen, die deinen Interessen entsprechen. Nutzern, deren geteilte Bilder dir besonders gefallen, kannst du ganz einfach folgen. Gefällt dir ein Pin, kannst du ihn dir merken und ihn entweder privat speichern, oder auf deiner eigenen Pinnwand teilen. Zusätzlich kannst du über die App auch private Nachrichten versenden.

Unser Tipp:

Wenn du Pinterest nicht mehr nutzen möchtest, kannst du dein Konto recht einfach über die Einstellungen deaktivieren oder löschen.

Kostenfallen, Datensicherheit & Missbrauch

Pinterest steht wegen Konflikten mit dem Urheberrecht häufig in der Kritik. Fotos, Bilder und Videos werden öffentlich geteilt ohne dafür in vielen Fällen das Einverständnis des Urhebers zu besitzen. Deshalb solltest du immer darauf achten, welchen Link du mit anderen teilst und was du öffentlich machst!

Pinterest verlangt einige Berechtigungen, die zum Großteil aber nachvollziehbar sind. Um eigene Bilder zu pinnen, muss die App natürlich auf die Dateien zugreifen können. Außerdem greift die App auf deine Konten, Kontakte sowie deinen Standort zu. Diese Berechtigung kannst du der App aber entziehen. In den Einstellungen kannst du einstellen, ob Pinterest dein Profil vor Suchmaschinen verbergen soll, was wir dir aus Datenschutzgründen auch empfehlen. Außerdem kannst du abstellen, dass Pinterest auf die von dir besuchten Webseiten zurück greift, um dir beispielsweise Pins zu empfehlen. Freigegeben ist die App laut Datenschutzrichtlinie übrigens erst ab 13 Jahren.

Cybermobbing und Schikane werden bei Pinterest nicht geduldet: Wenn du dich von Pins, anderen Pinnern, Kommentaren oder Nachrichten gestört oder belästigt fühlen solltest, kannst du diese auf Pinterest melden beziehungsweise blockieren.

 

Fazit

Frei nach dem Motto „Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt“ ist Pinterest im Grunde genommen eine mit Bildern versehene Linksammlung, die deine eigenen Interessen widerspiegelt. Dominierende Themen sind dabei Mode, Design, Dekoration, Reisen, Kunst und Kochrezepte. Es macht Spaß, sich durch die Pinnwände zu klicken, auf der Suche nach Neuigkeiten, nach spektakulären Kochrezepten, die man gerne selbst ausprobieren möchte, oder nach schönen Deko-Tipps für die nächste Party. Dennoch bleibt Pinterest ein öffentliches soziales Netzwerk, weshalb du immer darauf achten solltest, was du teilst und damit auch was du von dir preisgibst. (Stand: 01.12.2018)