Mit angepinnten Apps oder dem geführten Zugriff schützt du dich vor ungewünschten Blicken.

Diese Situation kennen wir alle: Jemand möchte sich kurz dein Smartphone ausborgen, um sich beispielsweise selbst ein paar Bilder zuzusenden. Eigentlich kein Problem, doch natürlich willst du auf Nummer sicher gehen, dass diese Person nicht auf deine privaten Nachrichten oder andere Apps zugreift. Mit diesem einfachen Trick kannst du dein Smartphone in Zukunft sorgenlos verleihen und dir sicher sein, dass die andere Person wirklich nur die Apps nutzen kann, die du freigibst. Je nachdem, ob du ein Android- oder iOS-Gerät nutzt, gibt es dafür verschiedene Wege.

Geführter Zugriff bei iPhones


Wenn du ein iPhone nutzt kannst du über den geführten Zugriff eine bestimmte App öffnen und dann sicherstellen, dass diese App nicht verlassen werden kann. So geht’s:

  1. Öffne Einstellungen 
  2. Wähle Bedienungshilfen
  3. Wähle in der Kategorie Allgemein Geführter Zugriff und verschiebe den Regler auf „an“.
  4. Wähle Codeeinstellungen. Hier kannst du entweder einen neuen Code festlegen oder Face-ID wählen. Damit hast du den geführten Zugriff schon ermöglicht.

Jetzt kannst du eine App öffnen und dann 3x deine Seitentaste (rechts) drücken. Dir wird dann angezeigt, ob du den geführten Modus aktivieren willst. Manchmal musst du jetzt hier noch einen neuen Sperr-Code eingeben, den du dir merken solltest. Danach ist der geführte Modus aktiviert und man kann die gewählte App nicht mehr verlassen. Um den geführten Modus zu verlassen drückst du 2x die Seitentaste, wählst beenden und gibst dazu deinen Code ein oder nutzt die Face-ID.
 

Apps anpinnen bei Android-Geräten

Android-Geräte bieten dir die Möglichkeit, Apps anzupinnen. Diese Apps werden dann auf dem Bildschirm fixiert und können genutzt werden – alle anderen nicht. Je nach Gerät und Android-Version heißen manche der Schritte, die du ausführen musst, etwas anders. Eine tolle Schritt-für-Schritt Anleitung zum Anpinnen findest du hier.
 

Unser Lern-Tipp

Klar, diese Funktionen sind praktisch, wenn man sein Handy sorgenfrei aus der Hand geben will. Doch du kannst sie auch nutzen, um dich selbst ein bisschen einzuschränken… zum Beispiel, wenn du eigentlich gerade lernen willst. Verbiete dir einfach für kurze Zeit selbst den Taschenrechner zu verlassen oder Instagram, WhatsApp und Co. zu öffnen. Manchmal kann so ein Selbst-Verbot echt hilfreich sein!

 

Artikel vom 12/16/2022.