Wirst du etwa heimlich beobachtet? Wir klären auf!
Was niemanden was angeht...
Cam gehackt?
Egal ob Notebook, Smartphone oder Tablet: Ist das Gerät mit Schadsoftware infiziert hat der Hacker viele Möglichkeiten, dich auszuspionieren. Auch die Kamera ist vielfach nicht ausreichend geschützt und kann aus der Ferne aktiviert werden, um dich zu beobachten.
Die Schadsoftware kann sich z. B. über Programmlücken im Betriebssystem auf deinem Gerät einnisten. Es kann bereits ausreichen, wenn du auf einer infizierten Seite surfst. Von der Infektion merkst du meist nichts; vielleicht stürzt dein Webbrowser ab oder das Gerät friert für kurze Zeit ein. Doch dann ist es schon zu spät.
Wenn die Webcam eingeschaltet ist, wird das bei Laptops häufig über die Kontrollleuchte an der Kamera sichtbar. Diese springt an, wenn du oder jemand anderes die Kamera einschalten. Einem guten Hacker ist es aber je nach Gerät möglich, auch dieses Anzeichen abzuschalten. So merkst du nicht einmal, wenn du gefilmt wirst.
Was kannst du tun?
Schutz vor Hackern auf deinem Gerät bieten Virenschutz-Programme oder -Apps: Wenn du eines installierst hast, wird der Trojaner im Idealfall erkannt und du erhälst eine Meldung. Natürlich funktioniert das nur, wenn der Antivirus auch aktuell ist. Das gilt auch für dein Betriebssystem: Ein aktuelles System und aktuelle Programme machen es Hackern viel schwerer, dein System zu infizieren.
Natürlich kannst du deine Kamera auch abkleben oder abdecken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verschickt hierfür sogar kostenlose Sticker (Sofern sie nicht gerade mal wieder vergriffen sind). Du kannst aber auch einfach einen Papierstreifen darüber kleben. Sieht nicht schön aus – ist aber effektiv!
Weitere hilfreiche Tipps gegen Hacker und für mehr Sicherheit auf deinem Smartphone und Tablet findest du in unserer Infografik rund um Smartphone-Sicherheit.