Die Zahl ist erschreckend: Jeder dritte Schüler in Deutschland ist von Cybermobbing betroffen! Dies hat eine große Befragung von über 5000 Schülern an 33 Schulen in Süddeutschland ergeben. Die Forscher haben dabei auch etwas Überraschendes herausgefunden.

Beleidigung und Bloßstellen

Die Wissenschaftler der Universitäten Hohenheim und Münster haben herausgefunden, dass beleidigende Nachrichten schreiben (14,5%) und vertrauliche Informationen an Dritte weitergeben  (7,9%) die häufigsten Formen des Mobbings im Internet sind.

Täter sind auch Opfer

Besonders verwunderlich ist die Tatsache, dass die meisten Mobbing-Täter angaben, selbst einmal Opfer gewesen zu sein. Eine klare Unterscheidung zwischen Täter und Opfer, die Mobbing eigentlich kennzeichnet, ist deshalb nicht mehr möglich.

Je älter, desto häufiger

Bisher war immer bekannt, dass Cybermobbing vor allem in jüngeren Klassenstufen vorkommt. Doch laut der Studie nimmt dies gerade bei älteren Klassenstufen vermehrt zu. So ist der Anteil der Täter in der zehnten Klassenstufe fast doppelt so hoch wie in der siebten Klassenstufe

Smartphones erhöhen die Gefahr

Auch wenn innerhalb der Befragung nicht gezielt zwischen normaler und mobiler Internetnutzung unterschieden wurde, so können die Forscher doch einen klaren Zusammenhang erkennen: „Erste Analysen zeigen, dass die Schüler, die mit dem Handy das Internet nutzen, auch ein höheres Risiko haben Täter und Opfer von Cybermobbing zu werden“, betont Ruth Festl vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim.

KLARTEXT!

Mobbing – ob im Internet oder im wahren Leben – ist schlimm und muss angegangen werden. Gerade bei Cybermobbing fehlt den Opfern jeglicher Rückzugsraum, da wir heute rund um die Uhr online sind. Wir von Handysektor sagen: Schluss mit Cybermobbing!

Für weitere Informationen kannst Du auch unseren Themenbereich Cybermobbing anschauen. Hier findest Du wichtige Informationen und Tipps, was Du gegen Mobbing im Internet tun kannst.