App-Test Simplemind free

Steckbrief zur App

//Fach fächerübergreifend

//Klasse alle

//Features Organisation von Themen / Erstellen von MindMaps

//OS Android, iOS

//Bezahlmodell Freemium

//Vorteile//Nachteile
  • Intuitive Bedienung
  • Großer Funktionsumfang
  • Keine Werbung
  • Mindmap kann nur per Screenshot aus der App entnommen werden

Funktion und Bedienung

Die Benutzeroberfläche von Simple Mind Free lässt sich intuitiv bedienen und erklärt sich beim Öffnen der App wie von selbst. Über das Menü kann ein neues zentrales Thema erstellt und benannt werden. Durch das Klicken auf die Themenfelder erscheint ein Plus an der Seite, über das neue Aspekte zum jeweiligen Feld hinzugefügt werden können. So kann die Mindmap nach und nach wachsen.

Die MindMap wird automatisch mit verschiedenen Farben hinterlegt und bleibt daher übersichtlich. Zusätzlich können die einzelnen Zweig-Kategorien unter Einstellungen hinsichtlich Zeichengröße oder Randstärke nach eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Der Benutzer kann sich zwischen einer horizontalen Anordnung und einem freien Layout entscheiden. Bei der horizontalen Layout sind die Positionen der einzelnen Aspekte festgelegt, beim freien Layout kann die Mindmap individuell arrangiert werden.

Mithilfe der praktischen Kommentarfunktion können alle Aspekte mit Notizen versehen werden.

Die App im Unterricht

Die App lässt sich im Unterricht sehr gut einsetzen – und das in allen Fachrichtungen. MindMaps verschaffen eine umfassende Übersicht über Themen und können dadurch besonders gut bei der Einführung neuer Inhalte in nahezu jedem Fach eingesetzt werden. Egal ob Brainstorming zur Anatomie des Körpers, Plattentektonik, Barock oder zur Vokabelsammlung im Sprachunterricht – mit MindMaps verschaffen sich die Schüler einen schnellen Überblick durch das Sammeln und Gruppieren von Gedanken.

Doch die Probleme der MindMaps sind bekannt: Je mehr Aspekte dem zentralen Thema hinzugefügt werden, desto enger wird der Platz und die Anordnung wird unübersichtlich. Dadurch verliert die MindMap ihren eigentlichen Vorteil – und genau dort setzt die App an: Auch nachträglich können Themenpunkte noch verschoben und angeordnet werden und durch die farbliche Gestaltung bleibt die MindMap übersichtlich. Das spart Zeit und Nerven bei Lehrkräften und Schülern und garantiert, dass die MindMap ordentlich bleibt und einen guten Überblick verschafft.

Um das Ergebnis optimal in das Unterrichtsmaterial einzubinden, kann die MindMap ausgedruckt werden und steht den Schülern eingeklebt im Schulheft oder als Plakat im Klassenzimmer zur Verfügung.

Probleme und Datenschutz

Die App fordert wenige Berechtigungen. Sie möchte lediglich Zugriff auf die Mediathek / Bilder. Allerdings ist unklar, wofür die App diese Berechtigung braucht. Hinsichtlich des Datenschutzes ist die App dennoch eher unbedenklich. Manche Funktionen sind in der Android-Version nur bei Android 4.0 und höher verfügbar – allerdings hat ein Großteil der Smartphones bereits diese Aktualisierungen.

Bewertung und Fazit

Die App Simple Mind Free bietet umfangreiche Funktionen und bleibt dennoch übersichtlich. Auf Smartphones werden die Grafiken mit zunehmendem Inhalt jedoch sehr klein. Ein weiterer Nachteil ist die fehlende Exportierbarkeit in der kostenlosen Version. Die MindMap wird zwar gespeichert, kann aber nicht als E-Mail oder Dokument geteilt werden. Das Exportieren ist nur in Form eines Screenshots möglich. So kann die MindMap z.B. als Bild übertragen und gedruckt werden. Das ist ein kleiner Umweg – was wir allerdings nicht als K.O.-Kriterium sehen. Eine teurere Alternative dazu ist das Teilen der MindMap über die Desktop-Version von SimpleMind. Darüber können Smartphone und PC miteinander verbunden und Maps ausgetauscht werden.

Vorteilhaft ist, dass die App wenig Speicherplatz braucht und in der kostenlosen Version über alle wichtigen Funktionen verfügt. Zusätzlich wird die Nutzung der kostenlosen Version nicht durch lästige Werbung gestört. Daher bewerten wir diese App positiv und empfehlen sie dank des großzügigen Funktionsumfangs weiter.

(Stand: 23. März 2016)

Hinweis

Generell empfehlen wir den Einsatz von schuleigenen Smartphones und Tablets für die App-Nutzung sowie die Einholung einer Einwilligung der Eltern für den App-Einsatz. Ob die vorgestellten Apps in einer Schule genutzt werden dürfen, hängt von den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes ab. Im Einzelfall (insbesondere wenn die App Daten auf fremden Servern speichert oder die Erstellung eines Accounts notwendig ist) muss daher vor der Nutzung durch die Lehrkraft geprüft werden, ob entsprechende Dienstanweisungen des Dienstherrn vorliegen.

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