Sicherheitslücke beim weltweit größten sozialen Netzwerk. Experten von Symantec (Hersteller von Sicherheitssoftware) haben herausgefunden, dass Facebooks Android-App ungefragt die Handynummer des Smartphone-Besitzers an den Konzern übermittelt. Der Nutzer müsse sich dafür nicht einmal einloggen, es reiche das bloße Aufrufen der App, so die Experten.

Im Blog von Symantec heißt es:

"Wer zum ersten Mal die Facebook-App aufruft, übermittelt seine Telefonnummer über das Internet an die Facebook-Server, sogar ohne sich einzuloggen. Man muss dazu weder seine Nummer angeben, sich einloggen, eine bestimmte Aktion durchführen oder überhaupt ein Facebook-Nutzerkonto betreiben“.

Sicherheitspannen häufen sich

Wie lange das Datenleck existierte, ist nicht bekannt. Facebook hat mittlerweile das Problem beheben zu wollen. Im Google Play Store gibt es mittlerweile ein Update der Andorid-App. Weiter verkündete Facebook: Man habe die Nummern weder nutzen noch verarbeiten wollen. Alle so erhobenen Nummern seien bereits von den Facebook Servern gelöscht worden, so der Konzern.

Doch dies ist nicht die erste Sicherheitslücke. Erst vor wenigen Tagen räumte Facebook die unbefugte Weitergabe von sechs Millionen privaten Nutzer-Daten ein. Damals schrieb Facebook: Man werde alles tun, „um sicherzustellen, dass etwas Derartiges nie mehr geschieht“.

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