Du willst unbedingt wissen, wie der Song im Radio heißt? Shazam hilft.

App Test: Shazam

  • USK: ab 12 Jahren
  • Features: Musik erkennen, Songs zu Spotify Playlist hinzufügen, Songtexte finden
  • Android, iOS
  • Bezahlmodell: Freemium
  • Vorteile: Schnell und einfach zu bedienen
  • Nachteile: Sammelt sehr viele Infos über die Nutzer

Funktionen und Bedienung

Dein getaggtes Lied kannst du außerdem gleich auf YouTube anhören, oder es zu deinem Spotify-Konto hinzufügen. In den Neuigkeiten bietet dir die App unter anderem die Shazam-Charts oder zeigt dir trendige Shazams.

Beim Starten der App aktiviert sich sofort der Erkennungsmodus, man muss sich also nicht erst lange durch das Hauptmenü durchklicken, um ein Lied erkennen zu lassen. Auch sonst ist die Bedienung sehr intuitiv und kommt ohne großen Technik-Schnick-Schnack aus. Shazam ist zudem auf Deutsch verfügbar.

Kosten und Datensicherheit

Leider zeigt sich Shazam beim Thema Datenschutz als wahrer Sammelkünstler: Profildaten, Geräte-ID, sämtliche Suchanfragen, Standorte via GPS. Benutzt man Shazam mit seinem Facebook-Account, so sammelt Shazam auch sämtliche Daten des Facebook-Profils. Diese werden teilweise für Werbezwecke genutzt.

Seit Februar 2014 können iPhone-Shazamer die Zusatzfunktion "Auto-Shazam" aktivieren. Shazam tagged dann im Hintergrund, also auch wenn die App geschlossen ist, alle Lieder und stellt dir automatisch eine Playlist zusammen. Deshalb aufgepasst! Die App erhält damit die Erlaubnis, pausenlos persönliche Daten von dir zu sammeln.  

Unser Fazit:

Hier macht Technik Spaß! Mit einem Klick den Song aus dem Radio erkennen und auf YouTube oder Spotify anhören. Außerdem ist die App kostenlos und leicht zu bedienen. Wer musikverrückt ist und viel Radio hört, der wird mit dieser App viel Spaß haben. Und das beste: Shazam erkennt wirklich jedes Musikstück, auch bei störenden Nebengeräuschen. Trotz allem bekommt der Datenschutz von Shazam ein dickes Minus. (Stand: 28.11.2014)