App-Test Schoolfox

Steckbrief zur App

//Fach fächerübergreifend

//Klasse alle

//Features Nachrichten an Eltern versenden, Notfall-Kontakte speichern

//OS Android, iOS

//Bezahlmodell kostenlos

//Vorteile//Nachteile
  • Zielgerichtete Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern
  • Alle Klassen im Überblick
  • Internetverbindung notwendig
  • Schülerdaten werden auf fremden Servern gespeichert

Funktion und Bedienung

Schoolfox ist eine kostenlose App, die den schnellen Austausch zwischen Lehrern und Eltern ermöglicht. Nachdem ein Account angelegt wurde, können durch den Lehrer einzelne Klassen und Schüler über den Browser eingegeben werden. Um mit den Eltern in Kontakt treten zu können, muss für diese ein Eltern-Code generiert werden, den sie zur Registrierung benötigen.

Die Bedienung der App ist einfach und intuitiv. Auf der Startseite hat man einen Überblick über Klassen und Schüler sowie deren Eltern, samt Notfallkontakt-Nummern. Mit der App können nun Termine angelegt und Mitteilungen sowie Bilder an einzelne Eltern oder an die gesamte Elternschaft versendet werden. Aus verschiedenen Vorlagen, wie Schulausflug, Änderung im Stundenplan, Schulfest, Krankheitsmeldung, Verhalten in der Klasse oder Sprechstunde, kann der passende Anlass ausgewählt werden. Auch Eltern haben die Möglichkeit eine Mitteilung, wie beispielsweise eine Krankmeldung, an den Lehrer zu senden.

Wurde eine Nachricht versendet, können sowohl Eltern als auch Lehrer bestätigen, dass sie die Mitteilung zur Kenntnis genommen haben. Besonders vorteilhaft ist, dass Eltern bei Bedarf die Nachrichten in 40 Sprachen übersetzen lassen können.

Die App im Unterricht

Die App erweist sich als nützlicher Helfer im Alltag, da sie die Kommunikation mit Eltern beschleunigt und sichergestellt werden kann, dass die Informationen bei den Eltern ankommen. Auch für kurzfristige Benachrichtigungen wie Änderungen im Stundenplan oder Krankmeldungen ist die App besonders hilfreich. Sie erleichtert zudem die Organisation von Schulausflügen, Elterngesprächen oder Veranstaltungen und erspart Papierarbeit. Auf Exkursionen kommen einem vor allem die Notfall-Kontakte zugute.

Probleme und Datenschutz

Beim Herunterladen fordert die App Zugriff auf Kontakte und Dateien auf dem Smartphone. Außerdem muss von der Lehrkraft die Schule ausgewählt werden, an der unterrichtet wird.

Allerdings geben die Entwickler an, dass die Daten nicht an Dritte weiter gegeben werden. Kontaktdaten wie E-Mailadresse oder Telefonnummer der Lehrkraft können andere Nutzer nicht sehen. Auch Daten der Eltern oder Namen der Kinder sind laut Entwicklern sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Mehr dazu in den Datenschutzbestimmungen von Schoolfox.

Das Abspeichern von sämtlichen Schülerdaten auf fremden Servern innerhalb der EU (hier: Österreich) sowie die Tatsache, dass ein Account erstellt werden muss, wird von einigen Landesdatenschutzbeauftragten kritisch gesehen. Die Entwickler der App geben allerdings an, die Daten sicher zu verschlüsseln.

Ob die App in einer Schule genutzt werden darf, hängt von den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes ab. Im Einzelfall muss daher vor der Nutzung der App durch die Lehrkraft geprüft werden, ob entsprechende Dienstanweisungen des Dienstherrn vorliegen.

Bewertung und Fazit

Schoolfox wurde gemeinsam mit Lehrern und Eltern entwickelt, um die Kommunikation zu optimieren. Besonders vorteilhaft ist, dass sowohl Eltern als auch Lehrer nicht nur im Notfall schnell erreichbar sind und viel Papierarbeit erspart bleibt. Um sicherzustellen, dass die Nachrichten ankommen,  können Bestätigungen gesendet werden. Einen besonderen Pluspunkt verdient die App für ihre Mehrsprachigkeit: So wird auch die Kommunikation mit anderssprachigen Eltern erleichtert. Zudem ist für die Verwendung der App nicht unbedingt ein Smartphone notwendig, da die Funktionen auch über den Browser verwendet werden können. Problematisch könnte es werden, wenn nicht alle Eltern mitmachen und so einzelne Familien extra benachrichtigt werden müssen. Weiterer Kritikpunkt: Die Schülerdaten sind auf fremden Servern gespeichert, weswegen genau geprüft werden muss, ob die App in der eigenen Schule verwendet werden darf. Wir können den Einsatz daher nicht bedenkenlos empfehlen.

(Stand: 19. April 2017)

Hinweis

Generell empfehlen wir den Einsatz von schuleigenen Smartphones und Tablets für die App-Nutzung sowie die Einholung einer Einwilligung der Eltern für den App-Einsatz. Ob die vorgestellten Apps in einer Schule genutzt werden dürfen, hängt von den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes ab. Im Einzelfall (insbesondere wenn die App Daten auf fremden Servern speichert oder die Erstellung eines Accounts notwendig ist) muss daher vor der Nutzung durch die Lehrkraft geprüft werden, ob entsprechende Dienstanweisungen des Dienstherrn vorliegen.

Ein Angebot von:

In Kooperation mit: