Mein Smartphone ist interessanter als du! Was soll dein Gegenüber sonst denken, wenn du dein Handy im Gespräch nicht aus der Hand legst, alle paar Minuten dein Blick über das Display gleitet oder du sogar tippst oder telefonierst? Hier müssen wir unbedingt einige Verhaltensregeln beachten, damit das gesellschaftliche Zusammenleben und wir selbst nicht darunter leiden. Wir haben die besten Tipps!

Für dich persönlich:

  • Pausen vom Handy-Stress:
    Führe handyfreie Zeiten ein, in denen du dich vom Handy-Stress erholen kannst. Schalte dein Handy ab, wenn du schläfst. So bist du der Strahlung nicht ausgesetzt und findest Ruhe in einem erholsamen Schlaf. Auch während du deine Hausaufgaben machst, ist es sinnvoll dein Handy auszuschalten oder zumindest alle Signaltöne zu deaktivieren. So erledigst du die Aufgaben besser und schneller. Führe zum Beispiel eine Stille Stunde ein: Smartphone aus und Zimmertür zu.
  • Kontrollierte Nutzung:
    Achte darauf, dass ein Besuch bei Facebook nicht die erste und letzte Aktion am Tag ist. Wenn du merkst, dass du das Handy aus Langeweile nutzt, suche dir Alternativen, die dich persönlich mehr erfüllen, z.B. Sport machen oder Freunde treffen. Schränke deine Handynutzung ein, wenn du merkst, dass sie dich ablenkt oder stresst. Checke Facebook, WhatsApp oder deine E-M ails beispielsweise erst ab dem Nachmittag, damit du dich in der Zeit davor auf die Schule konzentrieren kannst.
  • Bewusstsein für digitale und reale Welt:
    Mache dir bewusst, dass beispielsweise Chatten über Messenger keine realen sozialen Kontakte, wie Treffen mit Freunden oder sportliche Aktivitäten ersetzen. Aber als Ergänzung sind diese sicherlich empfehlenswert!
  • Effektives Arbeiten:
    Das eigene Aufgabenmanagement kann mit Apps oder andern Programmen erleichtert werden. Ruf deinen Freund und Lernpartner aber lieber kurz an und kläre die Frage so schneller, als lange hin- und her zu tippen. 

Für deine Mitmenschen:

  • Handyfreie Pausen aus Respekt:
    Wer sein Handy während dem gemeinsamen Essen, bei Familienaktivitäten oder dem gemeinsamen Treffen mit Freunden nutzt, drückt Desinteresse und geringe Wertschätzung aus. Führt zum Beispiel eine Handybox oder einen Handyturm beim Cliquentreffen ein – so kann man sein Handy nicht herausziehen, ohne die anderen zu Fall zu bringen. Und wenn alle gemeinsam verzichten fällt der Entzug gar nicht schwer.
  • Rücksichtsvoller Umgang:
    Private Gespräche können Mitmenschen belästigen. Wird in der Bahn telefoniert, ist es kaum möglich, wegzuhören. Telefonieren in der Bahn sollte deshalb tabu sein. Auch lautes Musikhören ist eine Belästigung – schließlich hat jeder einen andern Musikgeschmack oder möchte auf der Bahnfahrt einfach mal abschalten.