29.11.2014

JIM-Studie 2014: Immer mehr Jugendliche leiden an „FOMO“

Logo der JIM-Studie 2014

Die JIM-Studie 2014 ist erschienen! JIM steht für „Jugend, Information, (Multi-) Media“ und zeigt die neuesten Trends der Mediennutzung von Jugendlichen auf. Besonders interessant: Immer mehr Jugendliche fühlen sich im Medianalltag überfordert. 64 Prozent sind der Meinung, dass sie mehr Zeit mit Handy oder Smartphone verbringen, als sie eigentlich möchten. Der Grund dafür: FOMO.

Zu viel Zeit vor dem Bildschirm

Fast 100 Prozent der befragten Jugendlichen besitzen ein Mobiltelefon. Die meisten (88 Prozent) sogar ein Smartphone. Dies führt dazu, dass immer mehr täglich oder mehrmals pro Woche mit dem Smartphone im Internet surfen, es sind etwa 75 Prozent. Doch genau das stört laut Studie viele von euch Jugendlichen: 64 Prozent sind der Meinung, dass sie zu viel Zeit mit Handy oder Smartphone verbringen.

WhatsApp-Stress

Vor allem die App WhatsApp, die bei 94% aller Smartphone-Besitzer installiert ist, führt dazu, dass viele den Überblick über eingehende Nachrichten verlieren. Über die Hälfte ist sogar genervt von den Unmengen an Messages jeden Tag. In unserem Erklärvideo WhatsApp-Stress geht es um genau dieses Problem.

Angst vor FOMO?

WhatsApp-Stress alleine ist schon nervig genug. Besonders schlimm wird es dann, wenn man den Zwang hat, ständig online zu sein, da man glaubt, sonst etwas zu verpassen. Immerhin gibt jeder vierte Befragte an, dass es ihm so ergeht. Die Angst zu haben, etwas zu verpassen, bezeichnet man als FOMO (Fear of Missing out).

Im Durchschnitt nutzen Jugendliche 26 mal pro Tag WhatsApp (22 Prozent sogar mehr als 50 mal am Tag). Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders erschreckend. Hierzu eine kleine Rechnung: 24 Stunden abzüglich acht Stunden Schlaf und sechs Stunden Schule ergibt zehn Stunden Freizeit pro Tag. Das bedeutet, dass jeder Jugendliche im Schnitt alle 23 Minuten WhatsApp nutzt. Diejenigen, die 50 mal am Tag WhatsApp nutzen, kommen auf einen Schnitt von zwölf Minuten!  

Wir haben eine Lösung anzubieten!

Stelle eigene Medien-Regeln auf, an die du dich halten möchtest. Dies haben auch einige Jugendliche in dem Projekt „Medienknigge“ gemacht und dabei 10 Regeln für einen bewussteren Umgang mit Handy und Co. erstellt. Vor allem aber solltest du dir selbst das Recht herausnehmen, dann Nachrichten zu beantworten, wenn du es möchtest.

JIM 2014 AppsNeue Top10-Apps online!

Übrigens: Im Rahmen der neuen JIM-Studie wurden auch die beliebtesten Apps der Smartphone-Besitzer abgefragt. Deshalb haben wir unsere Top10-Apps in der Kategorie Apps+Upps aktualisiert und neu bewertet. Außerdem gibt es zu jeder App einen kleinen Screencast, der die App erklärt.

Falls du dir die gesamte JIM-Studie anschauen möchtest, kannst du sie hier kostenlos herunterladen.

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