04.01.2017

Jetzt wird's teuer - Schuldenfalle Handy

Smartphones verschlingen dank unterhaltsamer Spiele und nützlicher Apps nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld. Einmal verklickt oder ein Anruf zu viel – und schon steigen die Handykosten. Deshalb informiert Handysektor euch über die Kostenfalle Handy. Mit vielen Tipps und Tricks und einer übersichtlichen Infografik helfen wir dir dabei ein Sparfuchs zu werden.

Zu teure Handys

Deutschlandweit sind rund 6,8 Millionen Menschen überschuldet. Der Anteil der Jugendlichen unter 25 Jahren steigt dabei rasant an: Knapp jeder dritte Jugendliche hat schon einmal Schulden gemacht! Hauptgrund für die Verschuldung ist immer häufiger das Handy: Hohe Anschaffungspreise von bis zu 900 Euro, Vertragslaufzeiten von 24 Monaten, kostenpflichtige Apps bzw. In-App-Käufe oder teure Roaming-Gebühren im Ausland lassen schnell den Überblick verlieren. Fies sind auch teure Servicerufnummern oder Premiumdienste, welche deine Telefonrechnung steigen lassen. Hinzu kommt oft der Drang, immer mit den aktuellen Trends mithalten zu wollen. Schließlich möchte man nicht mit einem uralten Handymodell herumlaufen. Aber muss es immer das aktuellste Gerät von führenden Anbietern sein? Kein Wunder beträgt die Höhe der Handyschulden also manchmal mehrere hundert Euro.

Informiere dich!

Damit du deine Handykosten immer im Griff hast und nicht irgendwann vor einem riesigen Schuldenberg sitzt, wollen wir dich über die „Kostenfalle Handy“ informieren. Passend dazu haben wir eine Infografik erstellt, welche dir alles Wissenswerte zusammenfasst!

Unsere Tipps gegen Handyschulden

  • Nicht immer das neueste Modell kaufen. Vorgänger-Modelle bieten häufig einen vergleichbaren Funktionsumfang, sind aber wesentlich billiger.
  • Es muss nicht immer Samsung oder Apple sein. Mittlerweile gibt es viele, auch deutlich günstigere Alternativen zu den Smartphone-Giganten mit vergleichbarem Funktionsumfang.
  • Wenn du dein Smartphone per Ratenzahlung kaufst, sei dir bewusst, dass jeden Monat ein bestimmter Betrag von deinem Konto abgezogen wird. Schau vorher nach, ob du dir das leisten kannst.
  • Prepaid-Karten bieten dir den besten Kostenüberblick.
  • Flatrates lohnen sich! Je nachdem wie oft du telefonierst, SMS schreibst oder nur surfst, lohnt sich eine bestimmte Flat. Sei dir aber bewusst, dass dieser Betrag dann monatlich abgebucht wird!
  • Notiere dir wofür du ein Geld ausgeben hast: Spiele, In-App-Käufe oder Anrufe – auch kleine Summen häufen sich am Ende!
  • Vorsicht bei Verträgen: Bevor du einen Vertrag abschließt solltest du den Vertrag auf jeden Fall genau durchlesen und dir von deinen Eltern helfen lassen. Achte dabei auch auf die monatlichen Kosten!
  • Vergleiche die Tarife genau und lies das Kleingedruckte im Vertrag mit eventuellen Zusatzkosten komplett durch. Tarifrechner wie handytarife.de oder verivox.de helfen beim Vergleich.
  • Wähle Sonderrufnummern (z.B. 0900, 0180 oder 0137)) am besten nie vom Handy aus .
  • Antworte nicht auf fünfstellige Premium-SMS (z.B. 12345) und rufe fremde Nummern nicht zurück (z.B. 0900, 0180 oder 0137).
  • Deaktiviere In-App-Käufe oder versehe sie mit einem Passwort.
  • Beantrage eine Drittanbieter-Sperre beim Mobilfunkanbieter  – somit wird dem WAP-Billing ein Riegel vorgeschoben
  • Spar – wenn möglich –  immer etwas Geld. So hast du in Notsituationen noch etwas zur Verfügung und musst dir von niemandem Geld leihen.

 

 

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