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Die KIM- und die JIM-Studien

KIM - Kinder und Medien. Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern durch. JIM - Jugend, Information, (Multi-)Media. Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Umgang von12- bis 19-Jährigen mit Medien und ...


handysektor.de - neues Online-Informationsangebot für Jugendliche zur sicheren Handynutzung

Kategorie: Presse
08/07/05

Mit dem neuen werbefreien Informationsangebot “handysektor.de” sollen Jugendliche auf Risiken bei der Handynutzung aufmerksam gemacht werden. Das Angebot wurde im Rahmen des medienforum.nrw 2005 in Köln vorgestellt.

Handys sind Teil der Lebenswelt von Jugendlichen: 90 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben ein Handy. Mit Mobiltelefonen können die Jugendlichen nicht nur telefonieren und SMS verschicken, auch Online-Anwendungen, wie z.B. Internet, sind schon jetzt problemlos möglich. Die neuen Nutzungsmöglichkeiten bergen jedoch auch Gefahren: Drahtlose Schnittstellen wie WLAN und Bluetooth ermöglichen Unbefugten den Zugriff auf die im Handy gespeicherten Daten, da das Endgerät prinzipiell offen und von außen zugänglich ist. So lassen sich auch ungewollte Informationen, Viren oder jugendgefährdende Inhalte, wie z.B. Gewaltvideos, aufspielen oder auf Kosten und im Namen des Betroffenen kommunizieren. Auch unter falschem Namen inszenierte Verabredungen mit jugendlichen “Opfern” zählen zu möglichen Gefährdungen.

Das Projekt wird getragen von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs). Der mpfs ist ein Kooperationsprojekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK).

LfM-Direktor Prof. Dr. Norbert Schneider erklärte, Jugendliche sollten durch das Angebot www.handysektor.de in die Lage versetzt werden, die Gefahren selbst zu erkennen. “Erst dann ist auch ein wirksamer Schutz möglich. Daher wollen wir die Medienkompetenz der Jugendlichen im Umgang mit der Mobilkommunikation fördern. Aber wir wollen auch Eltern und Pädagogen eine Orientierungshilfe bieten”, sagte er.

Thomas Langheinrich, Präsident der LFK, sagte bei der Präsentation: “Jugendliche nutzen in ihrem Alltag Handys sehr intensiv und nehmen die neuen Möglichkeiten wahr. Die Gefährdungspotentiale kennen sie jedoch kaum. Mit Beispielen aus dem Alltag wollen wir deshalb die Risiken der Handynutzung deutlich machen.”

“Die Vermittlung von Kenntnissen für einen sicheren Umgang mit dem Handy”, so Manfred Helmes, Direktor der LMK, “ist ein unverzichtbarer Eckpfeiler des Jugendschutzes.” Helmes, der auch Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist, verwies auf die starke Nachfrage nach Angeboten aus dem Mobilfunksektor. Sowohl die KJM als auch die Europäische Kommission würden ihren Blick zunehmend auf problematische Mobilfunkinhalte richten.

Die Internetseite www.handysektor.de ist ein nichtkommerzielles Informationsangebot. Hier werden relevante Fragen zur Handynutzung aufgegriffen und beantwortet. Technische Begriffe werden zielgruppengerecht erläutert. Ferner bietet die Internetseite Tipps und Hilfestellungen zu einer sicheren Anwendung von Handy, Notebook, WLAN, Bluetooth usw. und stellt Hinweise und Links zu weiterführenden Informationen zusammen.

Kontakt bei Rückfragen: Dr. Peter Widlok
Pressesprecher der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
Telefon (0211) – 7 70 07 – 1 41
E-Mail: .(JavaScript must be enabled to view this email address)

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