Wie kann ich mich bei einem WLAN Hot-Spot gegen einen bösen Zwilling schützen?
Kategorie:
Sicherheit
18/04/05
Du kannst kaum erkennen, ob du beim bösen Zwilling oder seinem guten Bruder gelandet bist. Denn auch über den Zwilling kommst du ins Internet. Deshalb solltest du als Nutzer eines Hot-Spots an öffentlichen Plätzen grundsätzlich vorsichtig sein. Sehr persönliche und wichtige Daten sollten nicht an öffentlichen Hot-Spots verschickt werden. Vorsicht auch mit Passwörtern, die von Hackern gestohlen und dann missbraucht werden können. Besonders gefährlich wird es, wenn Geldgeschäfte im Internet getätigt werden, zum Beispiel beim Online-Banking oder bei Zahlungen mit Kreditkarte.
Hier gibt es jedoch einen zusätzlichen Schutz: das Verschlüsselungsverfahren SSL. Mit SSL werden Daten im Internet verschlüsselt, damit sie nicht von unbefugten Personen gelesen werden können. Du erkennst die SSL-Verschlüsselung daran, dass sich die Internetadresse ändert und ein zusätzliches “s” bekommt. Aus dem üblichen “http” im Internet wird dann ein “https”. SSL wird bei allen Geldgeschäften im Netz benutzt, auch manche Mail-Provider verschlüsseln ihre Seiten. Ein böser Zwilling kann verschlüsselte Daten nicht sehen. Deshalb versuchen Hacker, die Verschlüsselung zu umgehen. Dann meldet sich aber euer Browser. Wenn etwas mit der SSL-Verschlüsselung nicht stimmt, bekommt ihr meist eine Warnung, dass mit der Sicherheit etwas nicht stimmt und werdet gefragt, ob ihr trotzdem eure Daten senden wollt. Also: An öffentlichen Hot-Spots solltest du besonders auf die Warnungen deines Computers achten.
