Kontakt| Impressum| Nutzungshinweis| Datenschutz| Sitemap | Über diese Seite | RSS RSS


Was steckt im iPhone?

Kategorie: Dies und Das
29/06/09

Illustration

Das neue iPhone von Apple ist ein ziemlich kluges Telefon. Doch welche Technik ist nötig, damit die vielen modernen Funktionen genutzt werden können? Die Techniker vom Hardware-Spezialisten iSuppli haben genau hingeschaut und einen sogenannten Bill of Materials (BOM) erstellt mit den Bauteilen, die im iPhone 3G S stecken. Die Einzelteile kosten zusammen 172,46 Dollar. Für das Zusammenbauen fallen nochmal 6,50 Dollar an. Die Produktionskosten liegen also bei 178,96 Dollar.

Illustration

Summe der Teile
Das teuerste Einzelteil im neuen iPhone 3G S ist laut iSuppli der Flashspeicher, auf den 16 GB an Daten passen. Er kostet 24 Dollar. Für das Display sind 19,25 Dollar fällig und weitere 16 Dollar kostet es, dass der Bildschirm als Touchscreen funktioniert. Gegenüber dem Vorläufermodell des iPhone mit 8 GB Speicherplatz sind die Produktionskosten um 4,63 Dollar gestiegen. Dafür gibt es neben dem größeren Speicher aber auch einen schnelleren Prozessor, eine Videofunktion, Sprachsteuerung und einiges mehr.

Illustration


Funktionsvielfalt
Die technische Entwicklung geht immer weiter. Das merkt man auch an einzelnen Bauteilen im neuen iPhone, die verschiedene Funktionen vereinen. Erstmals wird ein Chip benutzt, der Funksignale in den Standards Bluetooth, WLAN und FM-Radio verschicken, bzw. empfangen kann. Der kleine Alleskönner kostet nur 5,95 Dollar. Obwohl man mit dem iPhone 3G S also technisch gesehen Radio hören könnte, ist diese Funktion allerdings deaktiviert.

Illustration

Verdient wird über die Verträge
In den 178,96 Dollar an Produktionskosten für das iPhone 3G S sind viele Kosten nicht eingerechnet, die zum Beispiel für die Entwicklung der Hard- und Software anfallen, oder für Verpackung, Verschickung und Zölle. Wenn Kunden das iPhone kaufen müssen sie aber scheinbar viel weniger für das Gerät zahlen. Es gibt Angebote, wo das iPhone für nur 1 Euro angeboten wird. Dieser Preis ist allerdings vom Mobilfunkprovider subventioniert. Denn der Kunde muss gleichzeitig einen Zweijahresvertrag abschließen. Verdient wird also nicht über den Verkauf der Geräte, sondern über die monatlichen Gebühren und die Verträge.

drucken weiterempfehlen E-Mail an Redaktion nach oben


Diese Seite drucken

Zurück