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Tsunami-Risiko in Europa?

Kategorie: Sicherheit
19/05/11

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Die Europäische Union hat sich an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt, welche die schnelle Hilfe bei einer Tsunami-Katastrophe zum Ziel haben. So wurden in Südostasien neue Frühwarnsysteme mit intelligenten Funkchips aufgebaut, verbunden mit der Möglichkeit, die Bevölkerung schnell per SMS zu warnen. Auf einem Workshop in Brüssel am 20. Mai diskutieren Experten nun, wie mit dem Tsunami-Risiko in Europa umzugehen ist.

 

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Gefahren voraussehen
Beim Workshop in Brüssel tauschen sich Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse aus. Dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft: “Die EU-Forschung über Erdbeben und Tsunamis kann bereits große Erfolge verzeichnen bei der Suche nach innovativen Möglichkeiten zur Verbesserung von Risikoeinschätzungs- und Frühwarnsystemen. Angesichts der tragischen Ereignisse in Japan - und eben erst in Spanien - müssen wir prüfen, was wir noch tun können, um diese tödlichen Naturgefahren besser vorauszusehen und ihrer Herr zu werden. Damit wollen wir den Verlust von Menschenleben und materiellen Gütern so gering wie möglich halten”.

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SAFER, DEWS, TRANSFER und Co.
In Brüssel werden sechs Forschungsprojekte vorgestellt, die insgesamt von der EU mit 16,25 Millionen Euro gefördert wurden. Beim Projekt SAFER wurde beispielsweise ein Erdbebenfrühwarnsystem für Europa entwickelt, bei dem kostengünstige Sensoren zum Einsatz kommen, die sonst in Airbags verwendet werden. Das Projekt DEWS hat dabei geholfen, in Südostasien ein System einzuführen, dass bei einem Katastrophenalarm Massen-SMS verschickt. Und bei TRANSFER wurde zum Beispiel ein Tsunami-Frühwarnsystem für acht Gebiete rund ums Mittelmeer getestet.

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Wichtige Fragen
Beim Workshop in Brüssel am 20. Mai sollen wichtige Fragen diskutiert werden: Welche Lehren können aus der jüngsten Katastrophe in Japan gezogen werden? Wie ernst sind die Risiken in Europa und was kann zu ihrer Reduzierung getan werden? Welche Herausforderungen stellen sich künftig für die Erbeben-/Tsunami-Wissenschaft? Auf welchen speziellen Gebieten muss noch mehr geforscht werden? Die Antworten, die beim Workshop gefunden werden, sind dann eine Grundlage dafür, welche Projekte die EU in Zukunft fördert und welche Systeme zum Schutz der Bevölkerung aufgebaut werden.

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