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Teenager mobben online

Kategorie: Dies und Das
20/07/07

Cyberbullying nimmt stark zu. Das ergab eine Studie unter jugendlichen Internetnutzern in den USA: Jeder dritte Teenager wurde schon Opfer von digitalen Belästigungen und Beleidigungen. Da werden private E-Mails verbreitet, online Gerüchte gestreut, aggressive Mails verschickt oder unerlaubt Bilder verfremdet und veröffentlicht.

Digitale Schikane
Das “Pew Internet Project” hat eine aktuelle Umfrage unter amerikanischen Jugendlichen durchgeführt, die regelmäßig das Internet nutzen. 32 Prozent der Befragten wurden auf die ein oder andere Art schon online belästigt. Mädchen waren häufiger unter den Opfern als Jungen. Cyberbullying findet häufig dann statt, wenn Teenager viele Informationen über sich im Internet verbreiten. So sind 39 Prozent der Nutzer von sogenannten Social Networks (z.B. “MySpace”) unter den Betroffenen.

Cyberbullying ist einfach
Mobbing und Ausgrenzung unter Schülern gibt es schon lange. Das Flüstern von Gerüchten oder das offene Anpöbeln von Mitschülern findet aber immer häufiger online statt. Mit ein paar Klicks können beleidigende Texte, Bilder oder Videos auf einer Internetseite oder in einem Blog veröffentlicht werden. Zu den Gründen für das Mobbing im Netz sagte ein Teenager: “Die Leute denken, dass sie 1000-mal stärker sind, weil sie sich hinter ihren Bildschirmen verstecken können”.

Mit Cyberbullying umgehen
Die britische Regierung hat im letzten Jahr einen Leitfaden veröffentlicht, um Eltern und Schülern beim Umgang mit Cyberbullying zu helfen. Grundsätzlich sollten Jugendliche keine persönlichen Daten und Fotos von sich veröffentlichen. Schulen sollten sich bewusst mit Cyberbullying auseinandersetzen und das Thema vielleicht in Anti-Mobbing-Programme einbauen. Zunehmend werden auch Lehrer Opfer von digitalen Belästigungen.

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