Spiele sind gut im Geschäft
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Dies und Das
13/03/08
Bei den Marktzahlen vom BIU wird zwischen Spielen für den PC, für eine Konsole und für Handhelds unterschieden. Insgesamt wurden 2007 in Deutschland fast 50 Millionen Spiele verkauft. Den größten Anteil daran haben die PC-Spiele mit rund 23 Millionen Stück. Dabei kostet das durchschnittliche PC-Spiel 19,80 Euro. Der meiste Umsatz wurde erstmals mit den Spielen für die Konsole gemacht. Denn obwohl davon “nur” rund 15 Millionen verkauft wurden, sind die einzelnen Konsolen-Spiele wesentlich teurer. Sie kosten im Schnitt nämlich über 36 Euro.
Handhelds boomen
Den größten Zuwachs gab es 2007 bei Spielen für Handhelds, wie zum Beispiel die Sony PSP oder den Nintendo DS. Hier sind sowohl die Anzahl der verkauften Spiele (von 7 auf 11,7 Millionen Stück) wie auch der Umsatz (von 220 auf 360 Millionen Euro) um rund zwei Drittel gestiegen. Das durchschnittliche Handheld-Spiel kostet 30,79 Euro. Betrachtet man den Gesamtumsatz aller Spiele, so ist der Anteil der Handheld-Spiele auf 26 Prozent gestiegen. 40 Prozent des Umsatzes wurden mit Konsolen-Spielen gemacht, 34 Prozent mit Spielen für den PC.
Zielgruppe Handhelds
Fast die Hälfte der Spiele für Handhelds (49 Prozent) wird von weiblichen Nutzerinnen gespielt. Diese Zahl ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Der hohe Anteil weiblicher Spielerinnen ist ungewöhnlich. Bei PC- und Konsolen-Spielen sind nur rund ein Viertel der Nutzer weiblich. Zudem ist auffällig, dass Handheld-Spiele vor allem von jüngeren Spielern genutzt werden. 25 Prozent der Handheld-Nutzer sind unter 9 Jahren, 44 Prozent sind zwischen 10 und 15 Jahren. Dazu passt auch, dass die meisten Spiele für Handhelds ohne Altersbeschränkung (78 Prozent) bzw. ab 6 Jahren (15 Prozent) freigegeben sind.
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