iPhones für Fünftklässler
Kategorie:
Geräte
02/09/09
Für 17 Schüler einer 5. Klasse in der schweizerischen Projektschule Goldau hat das Schuljahr 2009/2010 ganz besonders angefangen. Jeder von ihnen hat ein Apple iPhone 3G bekommen, dass in der Schule aber auch zu hause genutzt werden kann. Im zweijährigen Pilotprojekt wird untersucht, ob und wie ein persönliches Smartphone den Schülern beim Lernen helfen kann.
Pilotprojekt
Das iPhone-Projekt wird vom Institut für Medien und Schule (IMS) der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz - Schwyz geleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Außerdem wird das Projekt vom Mobilfunkanbieter Swisscom unterstützt, so dass der Schule, den Eltern und den Kindern keine Kosten entstehen. Alle Schüler können innerhalb der Schweiz kostenlos telefonieren, SMS schicken und im Internet surfen. Allerdings sind Mehrwertdienste und andere kostenpflichtige Anwendungen gesperrt.
Persönliches Gerät
Die 17 Schüler im iPhone-Projekt haben jederzeit ein Smartphone zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Dabei werden nicht nur spezielle Lernprogramme eingesetzt. Vielmehr sollen die Schüler das iPhone laut Projektbeschreibung
externer Link als “Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung” nutzen.
Inhalt vor Technik
So lautet einer der Grundsätze des iPhone-Projekts
externer Link. Es geht also immer darum, das Lernen in den Mittelpunkt zu stellen. Außerdem kommt den Lehrern weiterhin eine zentrale Bedeutung zu und auch die Ziele des Lehrplans werden weiter verfolgt. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, um zu schauen, ob die klugen Geräte wirklich sinnvoll in den Schulalltag eingebaut werden können.
