Frieden durch Handys?
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Dies und Das
21/06/10
In Washington findet in diesen Tagen eine ungewöhnliche Konferenz statt. Die Veranstaltung hat den Titel “Can you help me now? Mobiltelefone und der Friedensprozess in Afghanistan”. Auf den ersten Blick klingt das ungewöhnlich. Doch wer genauer hinsieht findet viele Ansätze, wie mobile Technologie den Frieden unterstützen kann, z.B. bei der Überwachung von freien Wahlen. Die Konferenz kann am Donnerstag, den 24. Juni im Netz verfolgt werden.
Rolle im Friedensprozess
In den letzten Jahren hat der Mobilfunk eine immer wichtigere Rolle gespielt bei Friedensprozessen in verschiedenen Regionen der Welt. Handys wurden zum Beispiel eingesetzt bei Kampagnen zur Bekämpfung von Wahlbetrug oder zur Verminderung von Korruption und Betrug, bei der Entwicklung und Verbreitung von Nachrichtenkanälen oder zur Unterstützung des Widerstands gegen aufständische Gruppen.
Systematische Untersuchung
Bislang wurde jedoch noch nicht untersucht, welche Faktoren wichtig sind, damit mobile Technik wirklich zu mehr Frieden beitragen kann. Deshalb hat das US-amerikanische Institut für Frieden (USIP) zur Konferenz am 24. Juni eingeladen. Dort werden Experten aus dem Mobilfunk mit Fachleuten für Friedensforschung diskutieren. Sie sprechen dabei über einen der größten Krisenherde der Welt, nämlich die Lage in Afghanistan.
Themen der Tagung
Bei der Frage, inwieweit mobile Technik einen Beitrag zum Friedensprozess leisten kann, werden vor allem drei Themen diskutiert:
- Die Rolle von Handys bei der Bewältigung von Korruption und der Kontrolle der Regierung.
- Der Einsatz von Handys zur Bekämpfung von Extremismus.
- Die Nutzung von Handys zur Verbreitung von wichtigen Infos über Erziehung, Gesundheit, Landwirtschaft und Finanzen.
Über die Webseite des USIP kann die Konferenz am Donnerstagvormittag als Videostream live verfolgt werden
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