Die Zukunft ist voller Daten
Kategorie:
Dies und Das
12/11/11
Bis zum Jahr 2016 wird der mobile Datenverkehr weltweit um das Zehnfache steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mobilfunkunternehmens Ericsson. Dafür soll vor allem eine rasant steigende Zahl an Smartphones und Notebooks bzw. Tablets sorgen, die über das Mobilfunknetz online gehen und dabei immer größere Datenmengen immer schneller durch die Luft schicken. Derzeit gibt es rund 5,8 Milliarden Mobilfunkverträge. Da viele Nutzer mehrere Verträge haben schätzt Ericsson, dass die eigentliche Zahl der Nutzer bei rund 3,9 Milliarden Menschen liegt. Aber das ist immer noch weit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Tendenz steigend.
Breitband boomt
Die neuen Mobilfunkkunden setzen vor allem auf schnelle Verbindungen. So ist die Zahl der mobilen Breitbandanschlüsse im letzten Jahr um 60 Prozent gestiegen und liegt nun bei 900 Millionen. Künftig werden immer mehr Mobilfunknutzer auf die schnellen Netze der 3. Generation (UMTS) und 4. Generation (LTE) setzen. Dazu passt auch, dass rund ein Drittel aller verkauften Handys weltweit inzwischen Smartphones sind. Bis zum Jahr 2016 soll die Zahl der mobilen Breitband-Verträge auf rund 5 Milliarden ansteigen.
Wachsende Verbreitung
In Europa gibt es wesentlich mehr Mobilfunkverträge als Menschen. In Westeuropa liegt die Verbreitungsrate laut Ericsson bei 126 Prozent. Statistisch gesehen hat also jeder Einwohner 1,26 Mobilfunkverträge. In China und Indien liegt diese Rate noch bei 69 Prozent bzw. 70 Prozent. Aber in diesen beiden Ländern ist derzeit ein besonders starkes Wachstum zu beobachten. Auch auf dem afrikanischen Kontinent werden immer mehr Mobilfunkverträge abgeschlossen. Hier liegt die Verbreitungsrate derzeit bei 55 Prozent.
Stadt und Land
Das Unternehmen Ericsson entwickelt und verkauft auch Technik für Mobilfunknetze. Und so finden sich in der Studie Angaben dazu, wie die Netzabdeckung künftig aussehen wird. Es ist zu erwarten, dass auch ländliche Gebiete immer besser mit Breitbandschlüssen versorgt sein werden. Für den meisten Datenverkehr werden aber die Menschen in den Städten sorgen. Im Jahr 2016 werden laut Ericsson 30 Prozent der Menschen in Städten leben und dabei für 60 Prozent des mobilen Datenverkehrs sorgen. (mf)
