Deine Spuren im Netz ... kann auch ein Arbeitgeber sehen
Kategorie:
Anwendungen
19/12/05
Im Internet stecken Infos über fast alles - vielleicht ja auch über dich. Hast du schon mal probiert, deinen Namen in eine Suchmaschine einzugeben? Da finden sich möglicherweise Dinge über dein Leben. Dieses “Spielchen” wird auch bei Arbeitgebern immer beliebter, die sich so über Bewerber informieren. Achte also auf deine Spuren im Netz.
Google & Co.
Die beliebteste Suchmaschine ist Google
externer Link. Das Suchen von Informationen wird deshalb auch oft als “googeln” bezeichnet. Wenn du deinen oder einen anderen Namen googeln möchtest, kannst du mal probieren, diesen in Anführungszeichen zu setzen, also zum Beispiel “Max Musterfrau”. Dann wird nicht einzeln nach dem Vor- und Nachnamen gesucht, sondern nach der Kombination von beiden. Von Google kannst du dich auch mit einer Mail darüber informieren lassen, wenn es neue Einträge zu deiner Person gibt. Diese Funktion heißt Google-Alert, also Alarm.
Bewerber testen
Auch viele Arbeitgeber informieren sich durch das Internet über Bewerber in ihrer Firma. Einen Grund dafür hat der Münchener Personalberater Klaus Christians der Zeitschrift Computerwoche verraten: “In Lebensläufen wird heute viel mehr geschönt als noch vor zehn Jahren.” Über gezieltes “Googeln” soll also herausgefunden werden, ob die Angaben aus einer Bewerbung stimmen und ob sich darüber hinaus noch mehr über einen Bewerber im Netz versteckt. Deine Spuren im Netz können also Einfluss auf deinen Berufsweg nehmen.
Pimp my Internet
Du solltest wissen, was über dich im Netz zu finden ist. Deshalb macht es Sinn, deinen Namen ab und an in eine Suchmaschine einzugeben. Wenn es Einträge im Netz gibt, die deinen Ruf stark ankratzen, kannst du freundlich versuchen, diese löschen zu lassen. Das kann nur der Betreiber der jeweiligen Seite. Wer das ist, steht immer im Impressum. Um einen positiven Eindruck zu verstärken, kannst du natürlich auch versuchen, für neue Einträge zu sorgen. Wenn du zum Beispiel einen Weblog anlegst, der mit vielen anderen Seiten verlinkt ist, rückt der bei den Ergebnissen der Suchmaschinen schnell nach oben.
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- Immer mehr Arbeitgeber nutzen das Internet, um sich über Bewerber zu informieren
externer Link. Damit im Netz nicht zu viele böse Überraschungen warten, sollte man auf seine digitalen Spuren achten. Darüber berichtet die Onlineausgabe der Zeitschrift Computerwoche, die sich unter anderem durch Werbung finanziert. - Die Suchmaschine Google bietet kostenlos den Service an, dich über neue Nachrichten oder andere Einträge im Netz zu einem bestimmten Thema zu informieren. Du gibst das Suchwort ein, bei dem der Alarm losgehen soll
externer Link, und Google-Alert informiert dich per Mail. Google ist die beliebteste Suchmaschine und finanziert sich unter anderem durch Werbung. - Das “Internet Archive” wurde 1996 in Amerika gegründet und speichert seitdem sehr viele Internetseiten
externer Link. Dadurch kann auch auf ältere Versionen von vielen verschiedenen Seiten zugegriffen werden. Über die “Wayback Machine” auf der Startseite des englischsprachigen Angebots kannst du versuchen, in die Vergangenheit zu reisen. Das “Internet Archive” ist eine gemeinnützige Initiative und finanziert sich unter anderem durch Spenden.
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