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Web 2.0 für Menschenrechte

Kategorie: Gute Seiten
14/11/07

“See it, film it, change it”, also “sieh es, film es, veränder es” - so lautet das Motto der Menschenrechtsorganisation Witness. Auf der neuen Internet-Plattform “The Hub” können Videos, Bilder und Berichte über Menschenrechtsverletzungen veröffentlicht werden. Dadurch soll weltweit gegen Unrecht und Unterdrückung gekämpft werden.

Soziales Netzwerk
Der Begriff “Hub” hat im Englischen viele Bedeutungen, zum Beispiel Mittelpunkt, Drehscheibe oder Zentrum. Und so versteht sich das neue Portal “The Hub” als der zentrale Knotenpunkt in einem großen Netzwerk. Denn weltweit sind Menschen aufgerufen, sich der Community für Menschenrechte anzuschließen und ihre Geschichten zu präsentieren. Denn leider werden überall auf der Welt die Grundrechte der Menschen verletzt. Das können politische, zivile, soziale, ökonomische oder kulturelle Rechte sein.

Neue Technik
Unter dem Stichwort Web 2.0 werden bei “The Hub” neue Video- und Onlinetechnologien eingesetzt. Dadurch wird das Veröffentlichen von Videos und Bildern sehr einfach. Demnächst soll auch ein Upload von Handys oder anderen tragbaren Geräten möglich sein. Wer Inhalte einstellen möchte, muss sich bei “The Hub” registrieren und kann anonym bleiben. Um vor allem Menschen in Krisenregionen zu schützen, gibt es auch Hinweise zur Sicherheit im Netzexterner Linkexterner Link.

Beweise sammeln
Auf der neuen Plattform können Beweise für Menschenrechtsverletzungen gesammelt und der Weltöffentlichkeit gezeigt werden. Gerade durch die Verbreitung von Kamerahandys kann sich jeder Mensch ganz einfach und ohne Zensur für Menschenrechte einsetzen. Die Betreiber von “The Hub” können allerdings nicht garantieren, dass die Inhalte immer richtig sind. Eine aktive Community soll die Inhalte aber überprüfen und kontrollieren. Bislang läuft eine Testversion in den Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch. “The Hub” ist ein Projekt der Menschenrechtsorganisation “Witness”, die vor 15 Jahren gegründet wurde.

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