Virus im Auto
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Dies und Das
22/09/11
2010 gab es etwa eine Milliarde Geräte auf der Welt, die ans Internet angeschlossen waren. Bis zum Jahr 2020 wird es nach Ansicht des Sicherheitsunternehmens McAfee etwa 50 Milliarden Geräte mit IP-Adresse geben. Dieses rasante Wachstum ist vor allem deshalb zu erwarten, weil immer mehr alltägliche Geräte einen Internetzugang haben werden. Auch in der Elektronik von Autos könnte der eingebaute Zugang ins Netz in Zukunft zum Standard werden. Das birgt natürlich auch ganz neue Risiken.
Auto der Zukunft
Nachdem Entwicklungen wie Sitzheizung, Navigationssystem oder Klimaanlage zur Ausstattung vieler Autos gehören, könnte das Auto der Zukunft komplett vernetzt sein. Während der Fahrt kann das Smartphone oder der Tablet-Rechner angeschlossen werden, um auch unterwegs online zu sein. Denkbar ist zum Beispiel, dass dies über einen eingebauten WLAN-Access Point passiert. Schon jetzt gibt es Autos, die über das Mobiltelefon des Besitzers gestartet werden können. Dadurch kann das Fahrzeug direkt erkennen, welcher Fahrer gerade einsteigt und direkt die passende Sitzeinstellung wählen.
Kluge Fahrzeuge
In den Entwicklungsabteilungen der Autohersteller wird auch an klugen Fahrzeugen gearbeitet, die über Autopiloten gesteuert werden und sich den Verkehrsverhältnissen anpassen. Die neuen Entwicklungen stecken derzeit noch in den Kinderschuhen. Aus kleinen technischen Spielereien können aber schon bald elektronische Ausstattungsmerkmale werden, die bei einer Kaufentscheidung den Unterschied ausmachen.
Neue Technik – neue Risiken
Das Sicherheitsunternehmen McAfee verdient sein Geld unter anderem mit Antivirensoftware. In einem aktuellen Report widmet sich McAfee den möglichen neuen Risiken im Automobilbereich, die durch die neue vernetzte Technik auf uns zukommen. Auch in den 1980er Jahren gab es nach der Einführung einer neuen Technik eine Diebstahlwelle von Autos. Damals konnten die ersten Autos auf Knopfdruck per Funk geöffnet werden. Gauner entdeckten jedoch eine Sicherheitslücke und knackten reihenweise Autos.
Autos gehackt
In Zukunft könnten Autos nicht nur geknackt, sondern auch gehackt werden. Durch die Vernetzung per Mobilfunk, WLAN, Bluetooth und GPS bieten sich verschiedene Schnittstellen an, über welche die Autodiebe der Zukunft einen Wagen oder Informationen stehlen oder auch manipulieren können. Nach Ansicht der Fachleute von McAfee sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der neuen vernetzten Techniken im Auto gelegt werden. Denn ein Virus im Auto könnte zu schweren Verkehrsunfällen führen. (mf)
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Links zum Thema
- Caution: Malware Ahead
externer Link
Ein Report von McAfee beschreibt die technische Entwicklung bei Automobilen. - Handy lenkt den Fahrer ab Telefonieren im Auto kann zu Unfällen führen.
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