Viele sind blau, ohne es zu wissen
Kategorie:
Sicherheit
03/07/06
Viele Menschen tragen ihre Bluetooth-Geräte ganz unbedacht im sichtbaren Modus durch die Gegend. Das frisst nicht nur unnötig Strom, sondern kann auch zum Problem werden. Denn die Bluetooth-Schnittstelle wird leider auch von Hackern und Viren genutzt. Jetzt ist beispielsweise ein Sicherheitsleck bei Computern aufgetaucht.
Wenn der Computer blau macht
Beim aktuellen Fall geht es um eine Bluetooth-Einheit von der Firma Toshiba, die in Laptops von Asus, Dell, Sony und Toshiba selbst eingebaut ist. Durch eine gezielte Denial of Service-Attacke lassen sich Computer mit diesem Bluetooth-Modul einfach lahm legen und zu einem Neustart zwingen. Das geht allerdings nur, wenn Bluetooth eingeschaltet und der Computer für andere Geräte sichtbar ist. Die Sicherheitslücke wurde von der Expertengruppe “trifinite” gefunden. Auf ihrer englischsprachigen Website beschreibt “trifinite” das Bluetooth-Leck
externer Link. Inzwischen bietet Toshiba ein Softwareupdate zum Download
externer Link an.
Wer kein Bluetooth nutzt, sollte es ausschalten
Beim handysektor haben wir schon öfter über Bluetooth berichtet. Und obwohl es sich bei Bluetooth “nur” um eine an sich harmlose Schnittstelle handelt, ging es in den Berichten auch um Viren, Hacks und andere Probleme. Die Gruppe “trifinite” hat eine lange Liste von Bluetooth-Risiken
externer Link erstellt. Es gibt einen ganz einfachen Weg, den meisten dieser Probleme aus dem Weg zu gehen: Abschalten! Du solltest Bluetooth nur einschalten, wenn du es brauchst. Wer zum Beispiel ein Headset über Bluetooth betreibt, kann trotzdem auf Nummer sicher gehen und sein Handy unsichtbar machen.
Weißt du, was dein Handy macht?
Gehörst du auch zu denen, die gar nicht wissen, ob Bluetooth eingeschaltet ist? Dann schau dir dein Handy mal genauer an. Wenn Bluetooth eingeschaltet ist, erkennst du das meist daran, dass im Display das Bluetooth-Logo auftaucht (Zu sehen oben links auf der offiziellen Bluetooth-Seite
externer Link). Weil viele Menschen noch immer nichts ahnend ein “blaues” Handy durch die Gegend tragen, könnten sich Viren schnell verbreiten. Die Virenjäger der Firma “Kaspersky” haben zum Beispiel ausgerechnet, dass es nur 15 Tage dauern würde, bis sich ein Virus per Bluetooth über ganz Moskau
externer Link verbreitet. Also, mach dir klar, wie Bluetooth funktioniert und achte darauf, dass dein Handy nur das macht, was du willst.
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- Bluetooth-Risiken aufgelistet.
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Expertengruppe “trifinite” listet Sicherheitslücken auf (englisch). - Bluetooth-Einheit von Toshiba unsicher.
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“trifinite” klärt über Risiko bei Notebooks auf (englisch). - Übersicht zu Bluetooth.
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Antivirenhersteller “Kaspersky” hat grundsätzliche Infos zu Bluetooth recherchiert (englisch).
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