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Smartphones helfen im Haushalt

Kategorie: Geräte
17/01/11

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Ob Fernseher, Waschmaschine oder Herd - die Bedienung von alltäglichen Haushaltsgeräten wird heute immer komplizierter. Wer nicht geübt ist im Umgang mit Computern und modernen technischen Geräten wird schnell abgehängt. Dies ist vor allem bei älteren Menschen oder Behinderten der Fall. Die Europäische Union will diesen Menschen helfen. Im Rahmen des Forschungsprojekts I2Home wurde jetzt ein spezielles Smartphone entwickelt, mit dem verschiedene technische Geräte ganz einfach ferngesteuert werden können.

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Universelle Schnittstelle
Forscher aus verschiedenen europäischen Ländern haben mit EU-Fördermitteln in Höhe von 2,7 Millionen Euro eine praktische Lösung entwickelt, die es älteren und behinderten Menschen erleichtert, verschiedene elektronische Anlagen mit ihrem Mobiltelefon zu bedienen. Dafür wurde eine universelle Schnittstelle gefunden. Diese Schnittstelle kann sich in einer Universalfernbedienung, einem Mobiltelefon, einem Computer oder anderen Geräten befinden und zur Bedienung von Waschmaschine, Beleuchtung, Heiz- oder Klimaanlage, Fernseher, DVD-Spieler/-Recorder oder anderer Haushaltsgeräte verwendet werden.

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Digital für Alle
Das Forschungsprojekt I2Home ist ein Teil der Digitalen Agenda, die von der Europäischen Kommission seit Mai 2010 verfolgt wird. Ein wichtiges Ziel dieser Agenda ist, auch älteren, sehbehinderten oder andersartig eingeschränkten Personen den chancengleichen Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien zu ermöglichen. Das soll zu einem würdigen und unabhängigen Leben und einer hohen Lebensqualität beitragen.

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Hilfe für alternde Gesellschaft
Wie diese praktische Hilfe für den klugen Haushalt aussieht, zeigt ein Video der BBC. Der britische Sender hat einen Korrespondenten für die Themen Alter und Behinderungen, der die neue Technik ausprobiert. Mit solchen Lösungen soll einer digitalen Spaltung der Gesellschaft entgegen gewirkt werden. Das wird in unserer so genannten Aging Society immer wichtiger, in welcher der Anteil älterer Menschen immer größer wird.

Technik im Dienst der Bürger 
“Es freut mich außerordentlich, dass von der EU geförderte Forschungsprojekte wie I2HOME es ermöglichen, die Informationstechnologie in den Dienst der EU-Bürger zu stellen und insbesondere älteren, körper- oder sehbehinderten Menschen das Leben zu erleichtern.” Das sagte Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission. (mf)


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