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Schnurlose Telefone oft stärkste Strahlenquelle in der Wohnung

Kategorie: Geräte
06/02/06

In der Wohnung verbreiten viele Geräte hochfrequente elektromagnetische Strahlung. WLAN Access-Point, WLAN Notebook, Handy, PSP, Nintendo DS, Bluetooth Headset, Funkkopfhörer und besonders das so genannte DECT-Telefon gehören dazu. Da kommt ganz schön was zusammen.

Experte
“Allerdings könnte die Industrie DECT-Telefone entwickeln, die die Aspekte der Vorsorge und des Strahlenschutzes besser berücksichtigen als die derzeitigen Geräte.” sagt Rüdiger Matthes, Experte des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Denn DECT-Telefone können so gebaut werden, dass sie im Stand-By-Betrieb strahlungsfrei sind. “Erfreulicherweise gibt es jetzt neue Geräte, die genau diese Forderung erfüllen und so die Strahlenbelastung im Haushalt senken”, erklärt der Experte weiter.

Schutz
Wer sich aber nicht schon wieder ein neues Telefon kaufen will, kann zur besseren Vorsorge die Basisstation dort aufstellen, wo sich nicht ständig Personen aufhalten. Zum Beispiel im Flur. DECT-Telefone sollten also nicht direkt auf dem Schreibtisch oder am Bett stehen. Mit ihnen sollten nur kurze Telefonate geführt werden. Gut ist es für länger Telefonate ein schnurgebundenes Telefon zu benutzen, wenn mehrere Telefone in der Wohnung zur Auswahl stehen.

20 Euro Gutschein
In Bayern wird jetzt die persönliche Strahlenbelastung und deren Auswirkung auf gesundheitliche Befindlichkeitsstörungen wie z. B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität, Nervosität, Schwindel und Unwohlsein untersucht. 3000 junge Menschen werden dafür angesprochen und befragt. Es wird dann mit einem kleinen Messgerät über 24 Stunden die ganz persönliche Strahlenbelastung gemessen. Wer mitmachen darf entscheiden die Einwohnermeldeämter nach dem Zufallsprinzip. Einen Einkaufsgutschein über 20 Euro gibt es auch noch.

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  • Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat eine Pressemeldung zum Thema Strahlung von DECT-Telefonenexterner Linkexterner Link herausgegeben und warnt darin vor dieser oft stärksten Strahlenquelle in der Wohnung. Um die Wirkung von hochfrequenter elektromagnetische Strahlung auf Kinder und Jugendliche besser zu verstehen, führt das BfS eine wissenschaftliche Studieexterner Linkexterner Link durch. In Bayern werden 3000 Kinder und Jugendliche befragt und die ganz persönliche Strahlenbelastung wird gemessen. Auswirkung auf gesundheitliche Befindlichkeitsstörungen wie z. B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität, Nervosität, Schwindel und Unwohlsein werden untersucht.

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