Pinguine werden mobil
Kategorie:
Geräte
04/01/06
Open Source Software wird immer beliebter. Das Betriebssystem Linux - mit dem Pinguin Tux als Maskottchen
externer Link -, ist heute auch vereinzelt auf Handys zu finden. Doch nur wenige Hersteller setzen auf Linuxhandys. Für den Computer ist das Angebot an offener Software, die kostenlos genutzt werden kann, viel größer.
Wer betreibt was?
Von den großen Handyherstellern setzt nur Motorola entschieden auf die Entwicklung von Linuxhandys. Nokia nutzt in seinen Smartphones größtenteils das Betriebssystem Symbian. Der größte Handyhersteller hat auch die Aktienmehrheit bei Symbian. Die Wahl eines Betriebssystem ist also auch immer eine strategische Entscheidung. So gehen auch die Meinungen über Linuxhandys auseinander. Für die Befürworter ist Linux die ideale Lösung, denn durch den offenen Quelltext würden die Entwicklungen schneller gehen. Kritiker bemängeln, dass Linux bislang nur für moderne Smartphones mit großem Speicher genutzt werden könne.
Offene Entwicklung
In Deutschland ist 2005 nur ein Linuxhandy von Motorola auf den Markt gekommen. In China und Japan gibt es eine größere Auswahl solcher Geräte. Vielleicht werden manche davon künftig auch hierzulande gehandelt. Um den Einsatz von Linux auf Handys zu fördern, haben sich einige Unternehmen in verschiedenen Gruppen zusammen getan, um gemeinsame Standards zu entwickeln. Dadurch soll es auch einfacher sein, passende Programme und Anwendungen für Linuxhandys zu programmieren. Im Bereich Computer ist die Entwicklung von Open Source Software sehr viel weiter. Es gibt ein riesiges Angebot an Programmen, welche kostenlos genutzt und sogar verändert werden dürfen.
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- Das Telekommunikations-Magazin teltarif.de hat über die aktuelle Entwicklung von Linuxhandys
externer Link berichtet. In dem Artikel wird ein skeptischer Ausblick gewagt. Teltarif.de finanziert sich unter anderem durch Werbung. - Es gibt unzählige Open Source Programme für fast alle Bereiche der Computernutzung. 190 davon wurden auf einer CD zusammengestellt
externer Link, darunter Anwendungen zur Grafik- und Tonbearbeitung, Bürosoftware, Spiele und vieles mehr. Die CD kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. Das Angebot vom “Internetdienst Christian Trabi” wird von der Computerzeitschrift “Chip” unterstützt. - Einen guten Überblick über das Thema “Open Source” gibt ein Infoblatt der Landesregierung NRW. Hier wird erklärt, was der Begriff bedeutet, wie Open Source Software funktioniert und welche Vorteile sie hat. Das Infoblatt kann als PDF auf der Plattform “media|NRW” heruntergeladen werden
externer Link. “Media|NRW” ist die Informationsplattform der Landesregierung über den Medienstandort Nordrhein-Westfalen. - Wer weitere Informationen über freie Software sucht, wird bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fündig. Das Buch “Freie Software / Zwischen Privat- und Gemeineigentum”
externer Link bietet eine verständliche Einführung in diese Thematik, ohne dass große technische Vorkenntnisse nötig sind. Das Buch kann als PDF von der Homepage der bpb heruntergeladen werden oder für zwei Euro bestellt werden. Finanziert durch öffentliche Gelder engagiert sich die unabhängige Bundeszentrale für politische Bildung und Kultur.
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