Mobiler Boom
Kategorie:
Anwendungen
09/05/08
Seit Mitte April gibt es in Deutschland mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Statistisch gesehen hat jeder Fünfte zwei Handys in Betrieb. Besonders stark zugenommen hat das mobile Internet. So kann das Handy auch für Instant Messaging (IM) genutzt werden. Dieses mobile IM ist weltweit auf dem Vormarsch und könnte der Nachfolger von SMS werden.
Historische Marke
Nach Angaben des Industrieverband BITKOM wurde die Marke von 100 Millionen Mobilfunkanschlüssen in Deutschland geknackt. Gezählt werden dabei die aktiven SIM-Karten. Es gibt aber nicht nur immer mehr Handys - auch die Nutzung verändert sich. Derzeit sind vor allem die mobilen Datendienste im Kommen. Internet, Mail und Co. auf dem Handy haben nach BITKOM-Schätzungen im letzten Jahr schon 11 Prozent des gesamten Umsatzes im Mobilfunk ausgemacht - Tendenz steigend. Dazu passt auch, dass die Zahl der UMTS-Anschlüsse stetig zunimmt. So gab es Ende 2007 über 10 Millionen Nutzer der schnellen 3G-Datenverbindung.
Neue Nutzung
Wer mit seinem Handy ins Internet geht, hat ganz neue Möglichkeiten, das Handy zu nutzen. Zur Kommunikation mit Freunden kann zum Beispiel ein Instant Messenger genutzt werden. Diese Programme sind ja vor allem bei jungen Computernutzern weit verbreitet. Hier ist vor allem der Kostenaspekt sehr interessant, denn eine IM-Nachricht hat nur wenige Daten und so fallen geringe - oder bei einer Datenflatrate keine Gebühren an. In einer weltweiten Studie des Marktforschungsunternehmens TNS wurde die Nutzung von Mobile Instant Messaging (MIM) untersucht. Die Befragung von 17.000 Handynutzern in 30 Ländern hat zu spannenden Ergebnissen geführt.
Konkurrenz für SMS und E-Mail
Laut der TNS-Studie hat Mobile Instant Messaging (MIM) das Zeug dazu, SMS und auch E-Mail zu verdrängen. Bislang ist das MIM zwar noch nicht so stark verbreitet. Auffällig ist aber, dass die Nutzer, die einmal damit angefangen haben, einen Instant Messenger über das Handy zu nutzen, dies sehr schnell ausbauen. Das Mobile Instant Messaging wird dann zur wichtigsten Form, um Textnachrichten zu verschicken. Das wird durch zwei Zahlen deutlich. Von 100 Nachrichten, die weltweit per Handy oder von einem Computer aus verschickt werden, sind 11 Instant-Messaging-Nachrichten. Bei den Leuten, die Instant Messaging auf ihrem Handy nutzen, sieht das anders aus. Diese Gruppe schickt von 100 Textnachrichten 36 Instant-Messaging-Nachrichten vom Handy aus. Gleichzeitig werden weniger SMS und E-Mails verschickt.
MIM-Boom
Bislang nutzen nur rund 8 Prozent der Mobilfunkkunden weltweit das Mobile Instant Messaging. Am weitesten verbreitet ist MIM in Hongkong, wo schon fast jeder vierte Handynutzer über einen Instant Messenger kommuniziert. Da die mobilen Datendienste auch in Deutschland immer wichtiger werden, ist auch hier zu erwarten, dass Mobile Instant Messaging in nächster Zeit zunimmt.
Links zum Thema
Beitrag drucken
weiterempfehlen
E-Mail an Redaktion
Permalink
nach oben
- Mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland
externer Link
Pressemitteilung des Industrieverband BITKOM. - Instant Messaging via mobile
externer Link
Ergebnisse der TNS-Studie. - Die 100 Millionen-Marke Das Knacken der historischen Marke in 2008 wurde erwartet.
- Interesse an mobilem Breitband steigt Mobiles Internet wird immer beliebter.
Bestellmöglichkeit
Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.
Top Downloads
- Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
- Flyer "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil"
- Flyer "DAS NETZ VERGISST NICHTS!"
- Flyer "VOLL PORNO"
- Flyer "FERTIGMACHEN ist TABU"
- Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
- Broschüre "Gewalt auf Handys"
- Flyer "Tipps to go"
- Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"
