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Mobile Entwicklungshilfe für Frauen

Kategorie: Dies und Das
05/09/11

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Die Initiative mWomen hat das Ziel, Frauen in ärmeren Ländern den Zugang zur Mobilfunknutzung zu ermöglichen. Denn das eigene Handy ermöglicht Frauen, die in Entwicklungsländern besonders benachteiligt sind, ihr Leben selbständiger zu gestalten und ein eigenes Geschäft aufzubauen. Ein neuer Report von mWomen wirft einen Blick auf die Mobilfunknutzung von Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

 

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Handynutzer und Handynutzerinnen
Hier in Deutschland ist es für die meisten Menschen selbstverständlich, ein eigenes Handy zu haben. Auf dem afrikanischen Kontinent besitzt nur rund die Hälfte der Bevölkerung ein Mobiltelefon. Dabei haben deutlich mehr Männer als Frauen ein Handy. In großen Teilen Afrikas ist der Handybesitz bei Frauen um 23 Prozent geringer als bei Männern. In Südasien liegt dieser Unterschied sogar bei 37 Prozent. Die Initiative mWomen arbeitet daran, diese Unterschiede auszugleichen.

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Vorteile für Frauen
Der aktuelle Report von mWomen zeigt klare Vorteile für Frauen in ärmeren Ländern auf, die ein Handy besitzen:

  • 93 Prozent der befragten Frauen berichten, dass sie sich mit dem Handy sicherer fühlen.
  • 85 Prozent der Frauen fühlen sich aufgrund des Mobiltelefons selbständiger.
  • 41 Prozent der Frauen berichten, dass ihr Einkommen gestiegen ist und dass sie berufliche Vorteile haben, seit sie ein Handy besitzen.

Die Ergebnisse der Studie sprechen dafür, dass vor allem Frauen in ländlichen Gebieten und aus Schichten mit sehr niedrigem Einkommen davon profitieren, dass die Lücke in Sachen Handynutzung zwischen den Geschlechtern geschlossen wird.

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Teil der Entwicklungshilfe
Die Initiative mWomen sieht die Ausstattung von Frauen mit Mobiltelefonen als Teil der Entwicklungshilfe. Getragen wird die Initiative von der GSM Association (GSMA), einem weltweiten Verband von Unternehmen der Telekommunikation, die den Standard GSM und entsprechende Weiterentwicklungen unterstützen. Zu den Unterstützern von mWomen gehört auch die Stiftung von Cherie Blair, der Frau des ehemaligen britischen Premierministers. (mf)


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