Jugendgewalt und Handy
Kategorie:
Sicherheit
15/04/06
In Brüssel ist ein Jugendlicher bei dem Versuch seinen MP3-Player gegen zwei gleichaltrige Räuber zu verteidigen erstochen worden. Handy und Co. spielen bei Gewalt unter Jugendlichen scheinbar zunehmend eine Rolle.
Gewalt in Köln
Und in Köln soll eine Bande Jugendlicher über längere Zeit sozial Schwache und Alkoholiker verprügelt und tyrannisiert haben. Viele der brutalen Aktionen wurden mit den eigenen Handys gefilmt. Die Polizei nennt die Tatverdächtigen brutal, skrupellos und sadistisch.
Gifhorner Alfred-Teves-Schule
Die Alfred-Teves-Grund- und Hauptschule in Niedersachsen hat schon Ende 2005 sehr schlechte Erfahrungen mit Gewalt unter Schülern und Gewaltvideos auf Handys gemacht. Hier hat man sehr schnell und erfolgreich versucht die Sache zusammen mit der Polizei, den Eltern und den Schülern in den Griff zu bekommen.
Deutschlandweit
Im März 2006 wurde in den deutschen Medien viel über Gewaltvideos auf Handys in Baden-Württemberg und Bayern berichtet. Es scheint aber über die Grenzen der beiden Bundesländer hinweg Probleme mit Gewalt unter Jugendlichen zu geben und dabei geht es oft auch um Handy und MP3-Player.
Europaweit
Das europäische Kooperationsprojekt VISIONARY zum Thema “Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule” wendet sich an Lehrer, Eltern, Experten und Schüler. Ziel des Projektes ist, über Gewalt in der Schule zu informieren und einen internationalen Austausch zu dem Thema anzuregen. Die deutschsprachige Internetseite des Projekts VISIONARY findet man unter www.gewalt-in-der-schule.info
externer Link.
Internationale Online-Konferenz
VISIONARY hält zum Thema “Cyberbullying, Happy Slapping und andere aktuelle Trends” vom 24. April - 19. May 2006 eine internationale Online Konferenz ab. Lehrer und Schüler der Alfred-Teves-Schule in Gifhorn sind zu der Online Konferenz eingeladen worden. Sie vertreten ihren Ansatz als deutsche Schule im internationalen Feld
externer Link.
Link zum Thema
Beitrag drucken
weiterempfehlen
E-Mail an Redaktion
Permalink
nach oben
- Die Baseler Zeitung berichtet über den Tod eines Jugendlichen, der seinen MP3 Player verteidigen wollte.
externer Link
Die Baseler Zeitung finanziert sich unter anderem durch Werbung. - Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über eine Bande Jugendlicher, die ihre Straftaten mit dem Handy filmte.
externer Link
Der Kölner Stadt-Anzeiger finanziert sich unter anderem durch Werbung. - Materialsammlung der Alfred-Teves-Schule zur Gewaltprävention.
externer Link
Die Alfred-Teves-Schule hat viele Materialien zur Gewaltprävention zusammengestellt. - Informationsvortrag über Gewaltvideos für einen Elternabend an der Alfred-Teves-Schule.
externer Link - Eine Nachrichtenübersicht zum Thema Gewalt in der Schule für Deutschland, Österreich und die Schweiz vom EU-Projekt “Gewalt in der Schule”.
externer Link - “Bliib suuber! Kei Gwalt uf diim Compi und Handy.”
externer Link
Eine Präventionskampagne der Kantonspolizei Zürich.
Bestellmöglichkeit
Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.
Top Downloads
- Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
- Flyer "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil"
- Flyer "DAS NETZ VERGISST NICHTS!"
- Flyer "VOLL PORNO"
- Flyer "FERTIGMACHEN ist TABU"
- Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
- Broschüre "Gewalt auf Handys"
- Flyer "Tipps to go"
- Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"
