Ist smart auch sicher?
Kategorie:
Sicherheit
11/03/11
Smartphones werden immer beliebter. Aber nicht nur Handynutzer greifen verstärkt zu iPhone, Android-Handy, Blackberry und Co. - auch IT-Gauner nehmen die klugen Telefone zunehmend ins Visier. Aktuell warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
externer Link vor einer neuen Schadsoftware für Smartphones, die mTAN-Nummern für das Online-Banking mitliest. Wer ein Smartphone besitzt, sollte sich mit Sicherheitsrisiken und Schutzmaßnahmen beschäftigen.
mTAN-Attacke
Bei der aktuellen Warnung des BSI startet der Angriff auf das Smartphone mit einer Infektion eines Computers mit einer speziellen Schadsoftware. Wenn mit diesem infizierten PC eine Online-Banking-Webseite aufgerufen wird, werden plötzlich zusätzliche Felder oder Nachrichten eingeblendet, die genau zur Optik der offiziellen Bankwebseite passen. Hier wird der Nutzer aufgefordert, seine Mobilfunknummer, sein Handymodell oder die IMEI-Nummer einzugeben, um ein angeblich notwendiges Zertifikats-Update durchzuführen. Der Nutzer erhält daraufhin eine SMS mit einem Link. Über diesen Link lädt er sich jedoch eine Schadsoftware auf sein Smartphone, die bei künftigen Geldgeschäften im Internet die so genannte mTAN mitliest. Dadurch könnten Angreifer Überweisungen verändern und auf andere Konten umleiten.
Neue Technik schafft neue Lücken
Das mTAN-Verfahren wurde eingeführt, um die Sicherheit beim Online-Banking zu erhöhen. Wer eine Transaktionsnummer (TAN) braucht, um online eine Überweisung zu tätigen, bekommt diese beim mobilen TAN-Verfahren (mTAN) per SMS aufs Handy geschickt. Diese neue Technik ist eigentlich ein Gewinn für die Sicherheit beim Online-Banking. Mit jeder neuen Technik bietet sich Betrügern aber auch eine neue Angriffsfläche, bei der sie eine Lücke suchen. Und da auf Smartphones immer mehr persönliche Daten wie Adressen, Mails, Bilder oder Passworte gespeichert sind, werden sie zunehmend zur Zielscheibe betrügerischer Machenschaften.
Smartphone schützen wie PC
Laut BSI unterschätzen viele Handynutzer, dass ein Smartphone eigentlich den gleichen Schutz braucht wie ein PC. Als erste Schutzmaßnahme empfiehlt das BSI, Zugangsdaten wie PIN und Codes geheim zu halten und das Smartphone nicht unbeobachtet irgendwo liegen zu lassen. Auch das Betriebssystem sollte mit Updates aktuell gehalten werden. Bei der Auswahl von Apps sollte auf eine vertrauenswürdige Quelle geachtet werden und darauf, welche Zugriffsrechte die App bekommt. Drahtlose Schnittstellen wie WLAN und Bluetooth sollten wenn möglich ausgeschaltet bleiben. Wer einen öffentlichen WLAN-Hotspot benutzt, sollte besonders vorsichtig sein. (mf)
Beitrag drucken
weiterempfehlen
E-Mail an Redaktion
Permalink
nach oben
Links zum Thema
- Neue Schadsoftware liest mTAN-Nummern mit
externer Link
Pressemitteilung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). - Wie sicher sind Smartphones?
externer Link
Konkrete Tipps vom BSI für Bürger. - Der Update-Check Ist der Rechner auf dem neuesten Stand?
- Apple dominiert App-Markt handysektor berichtet über großen Umsatz auf dem weltweiten Markt der mobilen Anwendungen.
- Cooles Handy – hohe Rechnung? Neue Unterrichtsmaterialien von klicksafe informieren auch über Sicherheitsrisiken bei Smartphones.
- Smartphones helfen im Haushalt handysektor berichtet über europäisches Forschungsprojekt.
- Sicher in den Herbsturlaub Vom BSI kommen auch Tipps zur sicheren Nutzung des Computers am Urlaubsort.
Bestellmöglichkeit
Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.
Top Downloads
- Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
- Flyer "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil"
- Flyer "DAS NETZ VERGISST NICHTS!"
- Flyer "VOLL PORNO"
- Flyer "FERTIGMACHEN ist TABU"
- Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
- Broschüre "Gewalt auf Handys"
- Flyer "Tipps to go"
- Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"
