Kontakt| Impressum| Nutzungshinweis| Datenschutz| Sitemap | Über diese Seite | RSS RSS



Giftstoffe in Spielkonsolen

Kategorie: Geräte
31/05/08

Greenpeace hat die Spielkonsolen Nintendo Wii, Sony PS3 und Microsoft Xbox 360 untersucht und dabei verschiedene giftige Materialien entdeckt. Die Umweltschutzorganisation fordert von den Herstellern, auf diese gefährlichen Stoffe in Zukunft zu verzichten. Dafür könnten sie einfach voneinander lernen.

Schmutzige Spiele
Die neue Studie von Greenpeace heißt “Playing Dirty” - was soviel heißt wie “schmutzige Spiele”. Dafür wurden die Spielkonsolen mit den jeweiligen Controllern auseinander genommen und alle Einzelteile überprüft. Bei der Untersuchung im Labor wurden dann Giftstoffe gefunden wie PVC, Beryllium, Phthalate und bromierte Flammschutzmittel. Diese Stoffe sind vor allem dann ein Problem, wenn die Konsolen zu Elektroschrott werden, der entsorgt werden muss. Wer sehen will, wie die Konsolen aufgeschraubt und untersucht werden, findet auf der Homepage von Greenpeaceexterner Linkexterner Link einen passenden Film.

Kein Spielzeug
Obwohl Spielkonsolen gebaut wurden, um damit zu Spielen, werden sie offiziell nicht als “Spielzeug” verkauft, sondern als “Elektronik”. Bei den vorhandenen Schadstoffen dürften die Konsolen in Europa auch nicht als “Spielzeug” auf den Markt gebracht werden, denn für diesen Bereich gibt es strenge Bestimmungen. Für die Hersteller ist der Verkauf von Spielkonsolen ein riesiges Geschäft. 2007 wurden weltweit etwa 60 Millionen Geräte verkauft.

Voneinander Lernen
Greenpeace hat festgestellt, dass die Hersteller für einzelne Bauteile ihrer Konsolen umweltgerechte Lösungen gefunden haben, bei denen gefährliche Stoffe vermieden werden. Diese “grünen” Bauteile stecken bei dem einen Hersteller zum Beispiel im Controller und bei einem anderen in der Konsole selbst. Hier könnten die Hersteller gut voneinander lernen und ihre grünen Ideen austauschen. Nähere Infos zu den einzelnen Konsolen und die Möglichkeit, sich mit einer Mail direkt an die Hersteller zu wenden, gibt es auf der Greenpeace-Seite Clash of the Consolesexterner Linkexterner Link.

Grünes Bewusstsein
Damit in Zukunft weniger Schadstoffe in Elektrogeräten stecken ist es wichtig, dass dies auch von den Kunden gefordert wird. Für die Verbraucher in Deutschland ist es seit einiger Zeit sogar gesetzlich vorgeschrieben, sich vor allem über die Entsorgung von Geräten mehr Gedanken zu machen. Denn seit 2006 ist ein neues Elektrogesetz in Kraft, das unter anderem verbietet, Elektrogeräte einfach so in den Hausmüll zu werfen.

Links zum Thema


Beitrag drucken weiterempfehlen E-Mail an Redaktion Permalink

nach oben


Zurück


Bestellmöglichkeit


Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.


Top Downloads


  • Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
  • Flyer "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil"
  • Flyer "DAS NETZ VERGISST NICHTS!"
  • Flyer "VOLL PORNO"
  • Flyer "FERTIGMACHEN ist TABU"
  • Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
  • Broschüre "Gewalt auf Handys"
  • Flyer "Tipps to go"
  • Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"

Bildergeschichten