Funksignale im Sand
Kategorie:
Sicherheit
30/10/07
In der amerikanischen Stadt Ocean City entsteht der erste vernetzte Strand. Badegäste tragen ein Armband mit RFID-Chip, mit dem bargeldlos bezahlt werden kann. Über den RFID-Sender am Handgelenk können Eltern zudem kontrollieren, ob ihre Kinder den Strand verlassen. Auch die Mülleimer am Hightech-Strand haben Sensoren und melden sich, wenn sie voll sind.
Funkendes Armband
Die Besucher des Strandes in Ocean City müssen sich in Zukunft ein Armband kaufen, in dem ein RFID-Chip steckt. RFID bedeutet “Radio Frequency Identification”, also “Funkerkennung”. Die Armbänder senden also Daten aus, die von Lesegeräten erkannt werden können. Dabei ist jeder RFID-Chip einzigartig. So kann es bei Strandeinkäufen reichen, das Funkarmband hinzuhalten. Wenn man im System angemeldet ist, kann dann direkt Geld vom Konto abgebucht werden.
Automatischer Alarm
Wenn Kinder den Strand ohne Erlaubnis verlassen, wird das ebenfalls erkannt. An den Ausgängen des Hightech-Strands stehen Lesegeräte, die sich per SMS bei den Eltern und dem Sicherheitspersonal melden, wenn ein Kind unerlaubt vorbeigeht. Auch die Mülleimer schlagen Alarm, wenn sie ausgeleert werden müssen. Dafür sorgen entsprechende Sensoren, die den Füllstand überprüfen.
Datenschutz geht baden
RFID wird häufig von Datenschützern kritisiert, weil sehr viele Daten entstehen, die durch die Luft fliegen und missbraucht werden könnten. Bei den Strandarmbändern in Ocean City wird sich zeigen, ob persönliche Daten nicht auch von Unbefugten abgefangen werden. Ab der nächsten Badesaison soll der Strand mit RFID, WLAN und anderer Technologie ausgerüstet werden.
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- Der Datenschutz geht endlich baden
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futurezone.orf berichtet über neuen Hightech-Strand in den USA. - Beach of the Future
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Filmbeitrag über den Zukunftsstrand vom amerikanischen Sender NBC. - Ist RFID nützlich oder unsicher? Die Antwort auf diese Frage kommt vom handysektor.
- Handy holt Hamburger Auch in Fastfood-Restaurants wird RFID ausprobiert.
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