Fitness wird mobil
Kategorie:
Anwendungen
31/03/08
T-Systems und die Krankenkasse BARMER starten ab Mitte 2008 ein mobiles Trainingsprogramm. Dann können Freizeitsportler ihre persönlichen Fitnessdaten an ein Webportal senden und bekommen dort eine Analyse und einen Trainingsplan. Die Daten werden über ein Handy gesammelt und verschickt.
Virtueller Trainer
Das neue Fitnessprogramm funktioniert so: Ein Läufer, Radfahrer oder anderer Sportler trägt beim Sport einen Brustgurt. Dieser misst die Herzfrequenz und andere Fitnessdaten und sendet diese per Bluetooth an das Handy des Sportlers, der direkt seine Werte ablesen kann. Nach dem Training sendet das Handy die gesammelten Daten über Mobilfunk an das Internetportal der BARMER. Dort können die persönlichen Daten angesehen und gespeichert werden. Ein virtueller Fitnesscoach liefert auch medizinische Analysen und erstellt neue Trainingspläne nach sportwissenschaftlichen Kriterien.
Neue Angebote
Das neue Programm können Kunden der BARMER ab Mitte 2008 nutzen. Für die technische Umsetzung ist T-Systems zuständig. Je nach Handy, das für das neue Angebot genutzt wird, sind weitere Anwendungen möglich, z.B. Vorschläge für Laufstrecken, die über GPS geortet werden. Für die beiden Unternehmen sind weitere Elemente für das Angebot denkbar, z.B. Sportler-Communities oder spezielle Wettbewerbe, die über das Internet und die mobilen Endgeräte funktionieren.
Laufende Daten
Bei dem neuen Fitnessprogramm werden medizinische Daten gesammelt, per Bluetooth und Mobilfunk übertragen und auf Servern gespeichert. Dabei gibt es immer das Risiko, dass persönliche Daten in die falschen Hände geraten. Deshalb ist es besonders wichtig, auf Datenschutz zu achten. T-Systems und BARMER weisen auch darauf hin, dass die Daten nach Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien verarbeitet werden. So ist die Übertragung beim Online-Portal verschlüsselt und durch ein Passwort geschützt.
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