Daten brauchen Schutz!
Kategorie:
Sicherheit
10/01/06
Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte in einem Interview, dass es heute technisch möglich sei, jeden Bürger “auch im Alltagsleben zu überwachen”. Und weil sich die Technik immer weiter entwickelt, sollte laut Herrn Schaar auch der Datenschutz angepasst werden.
Im Auftrag der Daten
Peter Schaar ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
externer Link. In einem Interview mit der “Berliner Zeitung” hat er ein neues Datenschutzgesetz gefordert. Denn heutzutage schwirren immer mehr Daten durch die Luft. Und Herr Schaar meint, dass man damit sehr sorgfältig umgehen muss.
RFID
Eine neue Technik, die der Datenschutzbeauftragte kritisch beäugt, sind die so genannten RFID-Chips. Das sind kleine Etiketten, die über Funk gelesen werden können. Die RFID-Technik wird immer ausgereifter, die Chips immer kleiner und billiger. Sie sollen künftig zum Beispiel in immer mehr Artikeln aus dem Supermarkt stecken.
Zu viele Daten
Peter Schaar findet, dass heute zu viele personenbezogene Daten erhoben werden. Die Datenschützer müssen dann darauf achten, dass die Daten nicht in die falschen Hände kommen oder missbraucht werden. Für Herrn Schaar wäre es einfacher, wenn gar nicht erst so viele Daten erhoben werden. Darauf sollte man bei der Entwicklung einer neuen Technik achten.
Telefondaten
Auch Telekommunikationsdaten werden gespeichert, das sind zum Beispiel die Nummer eines Angerufenen und das Datum und die Länge eines Gesprächs. Die Europäische Union hat jetzt entschieden, dass diese Daten mindestens ein halbes Jahr gespeichert werden müssen, um zum Beispiel vor Gericht eingesetzt werden zu können. Die neue Bundesregierung muss diese Vorgabe der EU nun umsetzen. Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar hofft darauf, dass die Regierung im Sinne des Datenschutzes entscheidet und auf möglichst kurze Speicherung von möglichst wenig Daten setzt.
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- In einem Interview mit der “Berliner Zeitung” fordert der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit ein neues Datenschutzgesetz
externer Link. Das Interview ist auf den Seiten von “BerlinOnline” zu finden. Dieses Portal finanziert sich unter anderem durch Werbung. - Eine zentrale Informations- und Anlaufstelle für Datenschutzfragen
externer Link ist das Virtuelle Datenschutzbüro, das bundesweit von zahlreichen offiziellen Datenschutzinstitutionen getragen wird. Hier finden sich zum Beispiel grundlegende Infos über Gesetze und Verordnungen zum Datenschutz
externer Link. Zentrale Begriffe aus dem Bereich Datenschutz werden in einem ausführlichen Glossar
externer Link erklärt. Beim Virtuellen Datenschutzbüro finden sich interessante Features zu aktuellen Themen. So wird das Thema RFID
externer Link zum Beispiel umfangreich aufbereitet. - Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein
externer Link informiert auf seiner Internetseite über aktuelle Entwicklungen im Bereich Datenschutz. Hier gibt es zum Beispiel auch Tipps zum persönlichen Datenschutz bei der Internetnutzung
externer Link. - Beim Virtuellen Datenschutzbüro gibt es zahlreiche Informationen aus dem Bereich Datenschutz
externer Link. Zu verschiedenen Themen finden sich hier Publikationen in Form von Broschüren, Faltblättern, Magazinen, Plakaten oder Aufklebern. Einige der Materialien können direkt heruntergeladen werden. Das Virtuelle Datenschutzbüro wird bundesweit von verschiedenen Datenschutzinstitutionen getragen. - Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein bietet umfangreiches Infomaterial zum Thema Datenschutz
externer Link an. Unter den Publikationen, die als Download zur Verfügung stehen, ist auch das Handbuch “Datenschutz für Verbraucher: 99+1 Beispiele und viele Tipps zum Bundesdatenschutzgesetz”. - Auf den Seiten vom “Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit” gibt es Informationsmaterial zu verschiedenen Bereichen des Datenschutzes
externer Link. Man kann zwischen Entschließungen, Broschüren, Faltblättern und Arbeitshilfen wählen. Darunter ist auch ein Faltblatt zum Thema “RFID- Funkchips für jede Gelegenheit?”
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