Das Internet lernt laufen
Kategorie:
Anwendungen
09/02/08
Mit den meisten modernen Handys kann man ins Internet gehen - aber nur wenige Nutzer machen wirklich Gebrauch davon. Durch neue Geräte, Anwendungen und Tarife wird das mobile Internet aber immer attraktiver. Ein Bericht der BBC stellt die neuesten Entwicklungen vor. Das Internet könnte in Zukunft zu einem alltäglichen Begleiter werden.
Mit dem Handy ins Netz
Laut JIM-Studie 2007 können über 80 Prozent der Handybesitzer zwischen 12 und 19 Jahren mit ihren Handys ins Internet gehen. Diese Funktion wird aber bislang nur von wenigen Jugendlichen wirklich genutzt. Fast 40 Prozent der jungen Handynutzer sagten, dass Surfen im Netz für sie die unwichtigste Handyfunktion sei.
iPhone aufs Internet ausgelegt
Die britische BBC beschäftigt sich in einen langen Artikel mit der Zukunft des mobilen Internets
externer Link. Sie geht davon aus, dass nur jeder Fünfte, der mit seinem Handy online gehen könnte, das auch wirklich tut. Anders sieht dieses Verhältnis bei den Besitzern vom neuen Apple iPhone aus. Denn laut einer amerikanischen Studie nutzen über 85 Prozent ihr iPhone, um ins Internet zu gehen. Das stylische Gerät aus dem Hause Apple hat ein großes Display zum Anfassen und wird mit einem Vertrag angeboten, zu dem eine Daten-Flatrate gehört. Der Nutzer zahlt also eine monatliche Pauschale und muss nicht jedesmal überlegen was es kostet, einmal ins Netz zu gehen.
Schlaue Browser
Die BBC berichtet auch über Opera Mini. Das ist ein kostenloser Browser, der von der norwegischen Firma Opera Software ASA speziell für Handys entwickelt wurde. Damit das Internet auf dem Handy schnell und komfortabel ist, benutzt Opera Mini einen Trick: Jede Internetseite wird kleingerechnet, damit sie nur noch rund 20 Prozent ihrer ursprünglichen Größe hat. So müssen weniger Daten durch die Luft geschickt werden und sie passt besser aufs Handydisplay. Die Entwickler bei Opera wollen ihren Browser künftig noch schlauer machen. Sie können sich zum Beispiel vorstellen, dass der Browser auf dem Handy automatisch auf die Seite springt, die man zuletzt auf seinem Rechner im Büro angeschaut hat. Christen Krogh von Opera sagte dazu: “Es geht darum, die Browser-Daten zu verbinden - egal ob man einen Desktop-PC, ein mobiles Gerät, eine Spielekonsole oder was auch immer nutzt”.
Kleine Helfer
Ein anderer Trend, so die Experten der BBC, geht dahin, dass viele kleine Anwendungen fürs Handy das mobile Internet immer einfacher machen. Damit können Nutzer das Handy ihren Bedürfnissen anpassen. Wer zum Beispiel häufig Sportergebnisse oder die Wettervorhersage ansurft, kann diese Dienste einfach auf die Startseite seines Handys legen. Wer Bahnverbindungen sucht, könnte es laut BBC in Zukunft noch einfacher haben. Denkbar ist zum Beispiel ein Programm, das über die Lokalisierung des Handysignals erkennt, wo man sich gerade befindet und direkt die Abfahrtszeiten des Bahnhofs einblendet, der in der Nähe ist. Viele kleine Helfer-Programme sind auch für das mobile Open-Source-Projekt Android zu erwarten, dass Google zusammen mit vielen Partnern ins Leben gerufen hat. In diesem Zusammenhang berichtet die BBC auch darüber, dass künftig gezielte Werbung aufs Handy immer wahrscheinlicher wird. Denn wenn Daten über deine Interessen und deinen Aufenthaltsort miteinander kombiniert werden, könnte man sich gut vorstellen, dass Geschäfte in deiner Nähe dir auf deinem Handy Produkte anbieten, die dich interessieren könnten.
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BBC-Bericht über Zukunft des mobilen Internets. - Das Internet wird mobil! World Wide Web wandert zunehmend auf tragbare Geräte.
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