Was hat Bluetooth mit Depression zu tun?
Kategorie:
Dies und Das
05/05/05
Eigentlich nichts. Aber Dr. Sophie Reid, eine Wissenschaftlerin in Australien, hat da eine Idee. Sie möchte auf den Handys von Jugendlichen eine Software installieren, die ab und zu Fragen stellt. Das funktioniert wie bei SMS, führt aber zu keinen Kosten. Einmal in der Woche werden die beantworteten Fragen dann vom Handy über die Bluetooth-Schnittstelle zum Computer übermittelt.
Die freiwillig eingegebenen Daten bekommen dann die Wissenschaftler des Murdoch Children’s Research Institute in Melbourne. In Australien geht man davon aus, dass 30% der Jugendlichen Probleme mit Depressionen haben. Und weil das eine richtige Krankheit ist, müssen mehr Informationen über die Ursachen und Zusammenhänge her. Zuerst haben die Wissenschaftler es mit Fragebögen versucht. Aber die hat keiner ausgefüllt, weil das nach Schularbeiten aussah. Ab und zu eine Frage mit dem Handy zu beantworten fällt da scheinbar leichter.
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