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Amerikanische Senatoren kritisieren Facebook

Kategorie: Sicherheit
03/05/10

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Facebook will künftig neue Dienste anbieten und plant deshalb eine Änderung seiner Datenschutzbestimmungen. Nachdem deutsche Verbraucherschützer die Pläne von Facebook als hochproblematisch bezeichneten, haben nun auch vier US-Senatoren ihre Sorge geäußert. Die Politiker haben Bedenken, weil Facebook künftig mehr persönliche Daten öffentlich zugänglich machen will, auch für Anbieter anderer Webseiten.

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Offener Brief
Die demokratischen Senatoren haben einen offenen Brief an Facebook-Chefexterner Linkexterner Link Mark Zuckerberg geschrieben. Sie fordern ihn auf, die geplanten Änderungen beim Datenschutz nochmal zu überdenken. Dabei sind ihnen drei Punkte besonders wichtig:

1. Öffentlich zugängliche Daten
Durch die Änderungen bei Facebook werden künftig mehr Angaben der Nutzer öffentlich sichtbar sein. Das betrifft zum Beispiel den Wohnort, den Beruf oder die Interessen. Die Senatoren fordern, dass Facebook den Nutzern mehr Kontrolle gibt: Private Daten sollten nicht automatisch öffentlich werden, sondern nur dann, wenn ein Nutzer dies ausdrücklich wünscht.

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2. Datenspeicherung durch Dritte
Bislang konnten Werbekunden die Daten der Facebook-Nutzer für 24 Stunden speichern. Die vier Senatoren befürchten, dass dies künftig auf unbestimmte Zeit verlängert wird. Facebook sollte diese langfristige Datenspeicherung nicht durchsetzen, oder zumindest die Nutzer um eine Erlaubnis bitten.

3. Automatische Personalisierung
Facebook will in Zukunft anderen Webseiten anbieten, ihre Angebote für Facebook-Nutzer zu personalisieren. Dafür werden die persönlichen Daten der Nutzer, und auch die Angaben über Freunde an andere Anbieter übermittelt. Nach Ansicht der Senatoren sollte auch diese Weitergabe von Daten nur dann erfolgen, wenn die Nutzer eine ausdrückliche Zustimmung erteilen.

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Änderungen erwünscht
Die vier US-Senatoren wünschen sich, dass Facebook die geplanten Änderungen noch einmal kritisch überdenkt, um den Nutzern mehr Entscheidungsfreiheit zu geben. Gleichzeitig kündigen sie an, dass auch die amerikanische Handelsbehörde FTC die Datenschutzbestimmungen von Facebook prüfen wird.


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