Alle reden über RFID
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15/03/06
RFID-Tags, also kleine Chips zur Funkerkennung, werden in Zukunft in allen Lebensbereichen zu finden sein. Weil es bei der neuen Technik auch Bedenken von Datenschützern gibt, hat die EU-Kommission eine öffentliche Diskussion über RFID gestartet. Auf der Computermesse CeBIT 2006 wurde sehr viel über RFID diskutiert.
RFID auf der CeBIT
Auf der größten Computermesse der Welt gab es einen Datenschutztag und da ging es auch um die Zukunftstechnologie RFID. Die kleinen Chips stecken in immer mehr Dingen des Alltags und können über Funk in der näheren Umgebung ausgelesen werden. Funketiketten in Ausweisen, Tickets und einigen Waren gibt es beispielsweise schon heute. Einige Experten sprechen vom Internet der Dinge und meinen damit, dass beinahe jeder Gegenstand später einmal über so einen Funkchip verfügen wird und mit anderen Gegenständen Informationen austauschen kann.
Bedenken bei RFID
Mit den RFID-Chips können weltweit einmalige Nummern vergeben werden. Dadurch lassen sich Dinge eindeutig erkennen. Auf den Chips kann aber noch mehr gespeichert werden als eine Nummer. Weil die Funketiketten so winzig sind und unbemerkt gelesen werden können, gibt es Bedenken von Datenschützern. Denn als Kunde erkennt man nicht sofort, wo RFID drin steckt und man merkt auch nicht unbedingt, wenn ein Chip über Funk gelesen wird.
RFID und die EU
Die RFID-Chips werden immer wichtiger für die Wirtschaft und werden auch dein tägliches Leben verändern. Weil die RFID-Technik künftig so bedeutend sein wird und es Bedenken zur Sicherheit gibt, nimmt sich die Europäische Kommission der Sache an. Viviane Reding, die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien sagt über die RFID-Chips: “Sie leiten eine Ära ein, in der Milliarden vernetzter Objekte und Sensoren Informationen über deren Standort, Identität und Vorgeschichte übermitteln können”.
Regelung von RFID
Die EU-Kommission will bis Ende 2006 eine klare Stellungnahme zu RFID erstellen. Dafür wurde die öffentliche Diskussion jetzt gestartet, an der Experten und Verbraucher beteiligt werden. Die Ergebnisse der Diskussion fließen vielleicht auch in eine neue EU-Richtlinie zum Datenschutz ein. Dann wäre der Einsatz von RFID gesetzlich klarer geregelt.
Siehe dazu auch den handysektor Link “Virtuelles Datenschutzbüro”.
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- Auf der CeBIT 2006 wurde auch die Zukunftstechnologie RFID diskutiert
externer Link. Viviane Reding, die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien hat auf der CeBIT bekannt gegeben, dass die EU-Kommission alle offenen Fragen zu RFID in einer öffentlichen Diskussion klären will.
Auch die Datenschützer vom “FoeBuD” (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.) waren auf der CeBIT und haben mit einer Aktion auf ihre Sicherheitsbedenken bei RFID aufmerksam gemacht. Sie fordern einen runden Tisch mit allen Beteiligten. Der gemeinnützige Verein “FoeBuD”
externer Link finanziert sich unter anderem durch Spenden. - Die EU-Kommission hat eine öffentliche Diskussion über Funketiketten (RFID) gestartet
externer Link. Die RFID-Technik hat beachtliche wirtschaftliche Perspektiven. Gleichzeitig haben manche Verbraucher und Datenschützer Sicherheitsbedenken bei RFID. Deshalb setzt sich die EU-Kommission mit diesem Thema verstärkt auseinander. Auch Industrieverbände und Computerfirmen versuchen die Diskussion über RFID mitzubestimmen.
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