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EU verhindert Rechnungsschock beim mobilen Surfen

Kategorie: Dies und Das
08/03/10

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Wer im Ausland unterwegs ist und dort über das Handy ins Internet geht, wurde mitunter durch hohe Rechnungen überrascht. So musste ein Deutscher nach einer Reise durch Frankreich, auf der er TV-Sendungen über das mobile Netz heruntergeladen hat, ziemlich geschockt eine Handyrechnung in Höhe von 46.000 Euro in Empfang nehmen. Damit ist nach Willen der Europäischen Unionexterner Linkexterner Link nun Schluss. Denn seit 1. März müssen alle Netzbetreiber ihren Kunden Obergrenzen für das mobile Daten-Roaming anbieten.

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50 Euro Obergrenze
Mobilfunkkunden haben seit dem 1. März die Möglichkeit, eine Kostenobergrenze für die mobile Internetnutzung innerhalb der EU einzuführen. Für das Surfen über das Mobilfunknetz dürfen dann zum Beispiel nur maximal 50 Euro im Monat anfallen. Diese Obergrenze von 50 Euro schlägt die EU den Mobilfunkanbietern vor. Die Netzbetreiber können ihren Kunden aber auch andere Kostengrenzen anbieten.

Kostenwarnung
Wenn ein Kunde 80 Prozent seiner vereinbarten Kostengrenze erreicht hat, bekommt er eine Warnung von seinem Anbieter. Bei einer Grenze von 50 Euro könnte also zum Beispiel eine Warn-SMS verschickt werden, wenn für 40 Euro Daten durch die Luft geschickt wurden.

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Frist bis 1. Juli
Alle Mobilfunkkunden haben nun bis zum 1. Juli Zeit, sich für eine Kostengrenze zu entscheiden, die von ihrer Mobilfunkfirma angeboten wird. Wer keine Wahl trifft, bekommt ab 1. Juli automatisch die Kostengrenze von 50 Euro. Das gilt allerdings nur für das Daten-Roaming im europäischen Ausland und schützt dich nicht davor, dass beim heimischen Surfen über das Handy schockierend hohe Kosten anfallen können.


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