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WLAN

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Immer mehr WLAN-Netze sorgen in Wohnungen, Büros und Schulen dafür, dass man kabellos online gehen kann. Es gibt auch viele offene Access Points an öffentlichen Plätzen, so genannte Hot-Spots, die frei oder gegen Bezahlung genutzt werden können. Viele Computernutzer loggen sich allerdings auch ohne Erlaubnis in ein fremdes WLAN ein, um online zu gehen. 

Trotz eines ständig steigenden Bewusstseins für Sicherheit sind immer noch viele Funknetze ungesichert. Wenn Verschlüsselung eingesetzt wird, wird häufig noch der vergleichsweise unsichere Standard WEP genutzt und nicht das neuere WPA. Mancherorts werden auch die Grundeinstellungen der Geräte nicht geändert, was den unerlaubten Zugriff erleichtert. 

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Man kann unterwegs nicht nur mit dem Notebook ins Internet gehen und über WLAN seine E-Mails abrufen und schreiben, surfen, Musik hören, spielen oder alles tun, was man zuhause im Internet macht. Auch mit einer Sony PSP, dem Nintendo DS oder einer ganzen Anzahl neuerer Handy-Modelle ist Internetzugang über WLAN möglich. Das ist viel bequemer als ein Notebook mitzuschleppen und kann die Handyrechnung ganz schön entlasten, wenn man kostenlos E-Mails versendet oder einen Instant Messenger nutzt, anstatt SMS zu versenden oder zu telefonieren. Wenn ein öffentlicher WLAN-Zugang genutzt wird, sollte man aber einige Sicherheitsregeln beachten.

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  • WLAN WLAN steht für Wireless Local Area Network, also: Drahtloses lokales Netzwerk. Über Funk können Computer miteinander verbunden werden. WLAN wird häufig dafür benutzt, um ohne Kabel ins Internet zu gehen. Dann nimmt ein Computer eine Funkverbindung zu einem Access Point auf. Ein Computer mit WLAN-Karte sucht selbstständig nach Access Points in der Nähe. WLAN hat eine Reichweite von etwa 30 bis 300 Meter. Das richtet sich nach den Hindernissen in der Umgebung und der Stärke der Sender. An einigen öffentlichen Plätzen gibt es Access Points für WLAN, sogenannte Hot-Spots. Manche dieser Hot-Spots sind kostenfrei. Aber meisten muss man für das drahtlose Surfen im Netz bezahlen.

  • Access Point Der Access Point ist Teil eines drahtlosen Funknetzwerks. Er stellt über Funk die Verbindung her zu Computern mit WLAN-Karten. Der Access-Point ist meist über Kabel an ein weiteres Netzwerk angeschlossen. Dann bildet er zum Beispiel die Brücke für das WLAN ins Internet.

  • Hotspot Ein Hotspot ist ein öffentlicher WLAN-Zugang.

  • Böse Zwillinge / Evil Twins Hot-Spots an öffentlichen Plätzen können von Hackern missbraucht werden. Und das könnte so aussehen: Ein Hacker setzt sich in ein Cafe und hat ein Laptop in seinem Rucksack. Dieses Laptop hat eine WLAN-Karte und ist als Access Point ins Internet eingerichtet. Es kann auch sein, dass er den richtigen Hot-Spot im Cafe durch eine Attacke ausgeschaltet hat und alle Einstellungen auf sein Laptop übertragen hat. Der Hacker hat nun einen sogenannten bösen Zwilling dabei. Wenn sich ein Besucher des Cafes ins Internet einloggen will, kann es sein, dass er beim bösen Zwilling landet. Der Hacker kann dann alles sehen, was das ahnungslose Opfer im Internet treibt: Er kann fremde E-Mails lesen, Passwörter stehlen und sogar an die wichtigen Daten von Kreditkarten kommen. So ein böser Zwilling kann also nicht nur sehr persönliche Daten ausspionieren, sondern auch richtig teuer werden.

  • SSID Jedes Funknetzwerk hat einen Namen. Dieser Name ist eine Zeichenfolge, die auch SSID genannt wird. SSID steht für Service Set Identifier. Die SSID wird im Access Point eines drahtlosen Netzwerks / WLAN konfiguriert. Die SSID wird allen Datenpaketen unverschlüsselt vorangestellt.

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  • WPA Bei WLAN werden jede Menge Daten durch die Luft geschickt. Leider ist das nicht immer so sicher. Deshalb kann man den drahtlosen Zugang in ein Netzwerk verschlüsseln. Dafür gibt es verschiedene Standards. Als sehr sicher gilt die Verschlüsselung mit WPA. WPA steht für “Wi-Fi Protected Access”, also “geschützter Zugang zum Funknetz”. Von diesem Standard gibt es die noch sicherere Version WPA2. Dabei wird ein möglichst langes Passwort benutzt, um jeweils einen anderen Schlüssel für die Übertragung von Daten zu erzeugen.

  • Voice over IP (VoIP) Das “IP” im Kürzel VoIP steht für “Internet Protokoll”. “Voice over IP” heißt also: “Stimme über Internet-Protokoll”. Gemeint ist jede Form von Telefonieren über das Internet. Die Stimme wird in ein Datenpaket verwandelt, verschickt und am Ende der Leitung wieder entpackt. Das kann zum Beispiel mit einem festen Computer mit Internetanschluss passieren, an dem ein Mikrofon und ein Kopfhörer angeschlossen ist. Dann muss man nur noch die passende Software starten und einen Freund anrufen, der entweder auch am Computer sitzt, oder einen ganz “normalen” Telefonanschluss hat. Viele Leute glauben, dass dem Telefonieren über Internetleitungen die Zukunft gehört. Es gibt auch immer mehr Geräte, die VoIP unterstützen. So haben zum Beispiel manche Handys eine WLAN-Schnittstelle und können mit der passenden Software für Internettelefonie genutzt werden.


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Der handysektor hat viel zum Thema WLAN geschrieben:

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Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Absender nur, damit weiter zu machen. Zunehmend werden Jugendliche auch auf elektronischen Wegen von anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und Schrecken versetzt. Das nennt man E-Bullying oder Cyberbullying. Dann ist man nicht mal mehr zuhause sicher vor üblen Beleidigungen. Man kann aber einiges tun, um sich zu schützen.

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