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Kreativ

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Handys sind mediale Alleskönner. Das macht sie faszinierend. Und allzu leicht verliert man bei all den verschiedenen Problemen aus dem Blick, dass das Handy vielfältige kreative Möglichkeiten bietet. Denn Foto- und Videokamera, Tonrekorder, MP3-Player und Co. können auch zum Erstellen von Kurzfilmen, Fotostorys, Klingeltönen, Toncollagen oder kleinen Berichten genutzt werden.



Etwas Filmen und es dann anderen zeigen - Eigentlich machen die Leute beim öffentlich rechtlichen oder beim privaten Fernsehen nichts anderes. Mit dem Handy kannst Du selbst zum Sender werden, über Deine Themen berichten oder eigene kleine Dinge produzieren, die einfach nur Spaß machen.

“Wie kann man Kinder oder Jugendliche unterstützen, über problematische Darstellungen kritisch nachzudenken und kompetent damit umzugehen.” Diese Frage kommt von Professor Süß, einem Medienpsychologen aus Zürich - und er gibt auch gleich eine Antwort darauf: “Es braucht medienpädagogischen Unterricht. Jeder wird heute zum Kameramann und Regisseur. Es geht dabei darum, den Jugendlichen die sozialen Konsequenzen des Mediengebrauchs und -missbrauchs zu erklären und sie zu einem kreativen statt destruktiven Medienumgang zu führen.” Professor Süß hat dies im Zusammenhang von gewaltverherrlichenden und frauenverachtenden Videos gesagt, die auch auf Handys häufig die Runde machen. Das Verbot von Handys hilft seiner Meinung nach aber nicht, sondern die Schüler und Schülerinnen sollten vielmehr positive Erfahrungen mit dem Handy sammeln und lernen, es kreativ einzusetzen.

Zur Medienkompetenz gehört es auch, Medien zu nutzen, um sich auszudrücken und dadurch mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Über das Handy ergeben sich viele Möglichkeiten, selbst Medieninhalte zu gestalten. Kinder und Jugendliche können so lernen, die medialen Alleskönner in ihrer Hosentasche kompetent und kreativ einzusetzen.

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  • Medienkompetenz Ein Leben ohne Medien kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Ob TV, Radio, PC, Spielekonsole oder Handy - Medien informieren und unterhalten, sind sehr wichtig für Freizeit, Schule und Beruf. Medienkompetenz bedeutet, dass man kompetent - also gekonnt - mit Medien umgeht. Dazu gehört auch das Wissen, wie Medien funktionieren: wie sich z.B. das Fernsehprogramm finanziert, wie man Informationen als wahr oder unwahr einschätzen kann oder wie man sicher mit einem Handy umgeht.

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  • Creative Commons Creative Commons bedeutet übersetzt in etwa “kreatives Volk” und ist der Name einer gemeinnützigen Organisation. Sie kümmert sich um Autoren und Künstler, die ihre Werke kostenlos zur Verfügung stellen und austauschen. Wer möchte, kann also seine Filme, Texte, Bilder usw. mit der Creative Commons Lizenz schützen. Dann dürfen andere diese Werke umsonst nutzen. Sie müssen aber immer den Namen des Urhebers angeben und sie dürfen den Inhalt nicht für kommerzielle Zwecke verwenden. Mehr Infos dazu gibt es hierexterner Linkexterner Link



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Der handysektor hat viel zum Thema Kreativität geschrieben:

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Tipp der Woche


Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Absender nur, damit weiter zu machen. Zunehmend werden Jugendliche auch auf elektronischen Wegen von anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und Schrecken versetzt. Das nennt man E-Bullying oder Cyberbullying. Dann ist man nicht mal mehr zuhause sicher vor üblen Beleidigungen. Man kann aber einiges tun, um sich zu schützen.

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