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Datenschutz

Wer jetzt als Jugendlicher anfängt, sein Leben in Bildern und Texten im Netz zu beschreiben, wird im Laufe seines Lebens eine lange Datenspur hinter sich herziehen. Und was einmal veröffentlicht wurde, ist kaum mehr wirklich zu entfernen. Jeder kann seine eigene Privatsphäre schützen, indem er möglichst wenig über sich preisgibt und wichtige Daten wie z.B. Name, Wohnort und Geburtsdatum nur an vertrauenswürdige Personen und Unternehmen weiter gibt.

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Wie heißt Du? Wo wohnst Du? Was machst Du den ganzen Tag? Was hast Du heute gegessen? Wen hast Du gestern angerufen? Wieviel Geld hast Du und wofür gibst du es aus? ...
Es gibt jede Menge Informationen über Dich und Dein Leben. Datenschutz bedeutet, dass nicht alle Infos jeden etwas angehen. Das nennt man auch informationelle Selbstbestimmung. Du bestimmst also selbst, welche Infos wen etwas angehen.


  • Datenschutz
    Datenschutz ist eine persönliche Sache. Denn hier geht es um Daten, die einzelnen Personen zugeordnet werden können. Nehmen wir uns zum Beispiel mal Max Musterfrau: Personenbezogene Daten von ihm sind erstmal sein Geburtstag, seine Adresse und die Namen seiner Eltern. Aber auch das Ergebnis einer Untersuchung beim Arzt, die Einkaufsliste beim Internetkaufhaus oder die Telefonnummern, die er im letzten Monat angerufen hat, sind persönliche Daten. Und Max hat das Recht, dass nicht jeder auf diese Daten zugreifen kann. Er kann grundsätzlich selbst entscheiden, wem welche persönlichen Daten zugänglich sein sollen.
    Damit Max aber nicht alleine darauf achten muss, gibt es in Deutschland Gesetze zum Datenschutz. Und es gibt einen Bundesbeauftragten für den Datenschutz externer Linkexterner Link der zusammen mit Beauftragten in den Ländern die Einhaltung dieser Gesetze überwacht. Mit anderen Einrichtungen zusammen betreiben die Datenschutzbeauftragten ein virtuelles Datenschutzbüro im Internet externer Linkexterner Link, wo du dich auch über aktuelle Themen informieren kannst.

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  • Personenbezogene Daten
    Es gibt fast unendlich viele Daten, weil die ganze Welt vermessen, beschrieben und festgehalten wird. Wenn aber von personenbezogenen Daten die Rede ist, dann geht es um Daten, die mit einzelnen Menschen zu tun haben. Ein personenbezogenes Datum von dir kann zum Beispiel dein Geburtstag sein. Nehmen wir mal an, dass du am 10.1. geboren bist. An diesem Datum haben viele Menschen Geburtstag. Das Datum allein sagt also noch nicht viel aus. Wenn es aber mit deiner Person in Verbindung gebracht werden kann, wird eine Aussage über dein Leben getroffen. Auch deine Schulnoten oder die Summe auf deinem Sparkonto können personenbezogene Daten sein. Und die gehen wirklich nicht jeden etwas an, deshalb ist Datenschutz wichtig.
  • Biometrie
    Bei der Biometrie geht es darum, körperliche Merkmale von Lebewesen zu erfassen und zu vermessen. Biometrische Daten sind zum Beispiel Fingerabdrücke, die Merkmale der Iris im Auge, die Form eines Gesichts, die Stimme und auch genetische Erbinformationen in der DNS von Zellen. Diese Merkmale sind bei jedem Menschen einzigartig. Deshalb werden sie dazu benutzt, um Menschen eindeutig zu erkennen, also zu identifizieren. Biometrische Daten können also personenbezogene Daten sein und werden immer wichtiger bei Ausweisdokumenten und Kontrollen. Es gibt inzwischen viele Techniken, um körperliche Merkmale digital zu speichern und schnell zu vergleichen. So werden zum Beispiel bei den neuen deutschen Reisepässen Fingerabdrücke und ein Bild auf einem RFID-Chip gespeichert.
  • Anonymität
    Anonymität ist die Ununterscheidbarkeit eines einzelnen Menschen innerhalb einer Gruppe. Ein Anonymer gibt seine Identität nicht preis. Er kann als Person nicht erkannt oder eindeutig zugeordnet werden.
  • Fernmeldegeheimnis
    Man darf keine fremden Briefe lesen. Dafür sorgt das Briefgeheimnis. Und man darf auch keine fremden Telefongespräche mithören. Deshalb gibt es das Fernmeldegeheimnis, das sogar im deutschen Grundgesetz verankert istexterner Linkexterner Link. Das Fernmeldegeheimnis schützt alle Inhalte von Telekommunikation. Neben Telefongesprächen sind also auch Faxe, Mails, SMS, MMS, Chats usw. vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Das Fernmeldegeheimnis gilt besonders für alle, die Telekommunikationsdienste anbieten. 
  • Telekommunikationsdaten
    Hier geht es um alle Daten, die mit Telekommunikation zu tun haben. Das können zum Beispiel Verbindungsdaten aus dem Internet sein. Meistens sind hiermit aber die Daten gemeint, die beim Telefonieren so anfallen. Da ist deine Nummer und die Nummer des Angerufenen und das Datum, die Uhrzeit und die Länge eines Gesprächs. Beim Handy kann auch noch der ungefähre Standort ermittelt werden, je nach Basisstation, über die man ins Mobilfunknetz geht.

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Der handysektor hat viel über Datenschutz geschrieben:

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