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Spielkonsolen

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Viele Kinder, Jugendliche und auch immer mehr Erwachsene nutzen mobile Spielkonsolen, die heute weitaus mehr können als ihre Vorgänger: Chat, drahtloses Internet, online spielen, MP3 hören und Filme anschauen. Und das nicht nur Zuhause, sondern auch unterwegs. Zu dieser neuen Generation zählen die beiden Konsolen Nintendo DS und Playstation Portable (PSP).

Nintendo DS und die PSP sind die ersten internetfähigen mobilen Spielkonsolen auf dem Markt. Wie viele elektronische Geräte ähneln sie in ihrem Leistungsumfang immer mehr klassischen Computern. Mit ihnen sind drahtlose Verbindungen (WLAN) zu anderen Spielkonsolen und ins Internet möglich. Man kann mit ihnen chatten, surfen, Musik hören, online spielen und sogar eine Sprachübertragung im Internet oder Navigation per Satellit ist durch zusätzliche Hardware möglich. Eine kleine Ansteck-Kamera für die PSP ist auf dem Markt und ähnliche Erweiterungsmodule werden folgen.


Der Funktionsumfang der Geräte kann auch durch eine Aktualisierung der Firmware verändert und erhöht werden. So hat z.B. die PSP im Laufe der Zeit einen Internet-Browser und viele nützliche neue Funktionen bekommen. Solche Updates dienen auch der Erhöhung der Sicherheit.


Momentan werden fast die Hälfte aller Nintendo DS und Sony PSP Spiele von weiblichen Gamern gespielt. Das war nicht immer so, aber die neuen Ideen von Sony und besonders Nintendo haben Games für neue Zielgruppen attraktiv werden lassen. Den größten Anteil haben noch immer die 10-15-jährigen, aber die 16 bis 29-jährigen und die Gruppe der 30-jährigen und älter holen auf. Genaue Zahlen für die Nutzung in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 hat die GfK Anfang Februar 2008 bekannt gegebenexterner Linkexterner Link. Die GfK Gruppe ist Deutschlands größtes Marktforschungsunternehmen.


Es ist damit zu rechnen, dass sich NDS und PSP weiterhin stark verbreiten und die Nutzergruppe mit neuen Spielkonzepten und Anwendungen noch größer wird. Und am besten spielt man ja gemeinsam mit Freunden und die brauchen dann auch ein Gerät. Das nennt man den Netzwerkeffekt und die Spielkonsolen-Hersteller freut es.

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  • Universal Media Disc / UMD Sony hat für die Playstation Portable ein spezielles Speichermedium entwickelt. Auf so einer Universal Media Disc (UMD) werden Spiele, Filme und Musik verkauft, die sich dann auf der PSP abspielen lassen. Bis zu 1,8 Gigabyte passen auf die UMD.
     
  • Browser Browser ist das englische Wort für “Stöberer”. Damit sind Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im Internet gemeint. Internet Explorer, Firefox oder Opera sind häufig genutzte Browser.
     
  • Firmware Viele elektronische Geräte haben eine eingebaute Firmware. Das ist eine Software, die zum Betrieb des Geräts nötig ist und die fest auf einem Hardware-Chip gespeichert ist. Die Firmware kommt direkt vom Hersteller und ist mit einem bestimmten Gerät verbunden. Das BIOS eines Computers ist so eine Firmware. Es steuert die Grundfunktionen eines PCs und ermöglicht erst, dass ein Betriebssystem geladen wird. Auch bei DVD-Playern, neuen TV-Geräten und Spielekonsolen ist eine Firmware eingebaut. Die Firmware eines Geräts kann durch ein Upgrade ausgetauscht werden.
     
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  • Update / Downgrade Update bedeutet “Aktualisierung” und bezieht sich meist auf Softwareanwendungen aller Art. Denn nachdem ein Programm oder ein Betriebssystem veröffentlicht wurde, finden die Entwickler immer wieder Möglichkeiten zur Verbesserung oder schließen Sicherheitslücken, die entdeckt wurden. Wer ein Programm besitzt, kann sich dann meist ein Update aus dem Internet herunterladen und dieses installieren. Damit man weiß, welche Version einer Software man hat, wird diese mit einer Zahl bezeichnet (Z.B. Mozilla Firefox 1.0.6.). Bei Virenschutzprogrammen ist ein regelmäßiges Update nötig, um vor aktuellen Viren geschützt zu sein. Wenn bei einem Update nicht nur Fehler behoben und kleine Verbesserungen eingebaut werden, sondern wirklich neue Funktionen für eine Software angeboten werden, spricht man eher von einem Upgrade. Bei einem Downgrade geht der Weg anders herum. Hier wird eine Software bewusst zurück gestuft, weil man bestimmte Funktionen einer älteren Version nutzen will. 
     
  • Zielgruppe Jeder, der ein Produkt verkaufen möchte, überlegt sich, wer denn wohl der Käufer sein könnte. Er überlegt sich also, welche Gruppe von Leuten sein Produkt kaufen würden. Wenn er dann weiß, wie seine Zielgruppe aussieht, kann er diese ganz gezielt ansprechen, um ihr das Produkt anzupreisen. Die Zielgruppe wird häufig durch das Alter bestimmt. Jugendliche sind zum Beispiel eine große Zielgruppe. Für Kinder gibt es natürlich auch viele Produkte. Je genauer man eine Zielgruppe beschreiben kann, desto besser lässt sich Werbung machen, die diese Zielgruppe auch erreicht. Wenn ich als Hersteller eines Produkts zum Beispiel weiß, dass alle Personen in meiner Zielgruppe die Musik der Band XY hört, dann versuche ich, die Band XY zu bezahlen, damit sie Werbung für mein Produkt macht. Das gefällt dann meiner Zielgruppe und sie kauft mehr Produkte meiner Marke.


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