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Mobbing

Immer häufiger wird über Cyberbullying an Schulen berichtet. Schüler mobben andere Schüler oder Lehrer über SMS, Instant Messenger, Chat, Foren oder das Veröffentlichen von Bildern und Videos.

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Seitenstark, die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten, hat eine Online-Befragung von Schülern durchgeführt. Die Ergebnisse sprechen leider dafür, dass gezielte und wiederholte Aggressionen weit verbreitet sind. 54,3 Prozent der Befragten haben gesagt, dass sie in letzter Zeit von Mobbing betroffen waren. Etwa jedes fünfte Kind gab an, dass es schon auf elektronischen Wegen gemobbt wurde, dabei wurden wohl vor allem Instant Messenger eingesetzt. Häufig werden Beleidigungen und Gerüchte verbreitet, so die Ergebnisse der Befragung. Cybermobbing trifft wohl deutlich mehr Jungen als Mädchen und tritt ab der Klasse 8 verstärkt auf.

Cybermobbing passiert meistens anonym. Die Opfer wissen also nicht, wer sie belästigt. Das kann zu großer Angst und Verunsicherung führen, weil Schüler/innen dann zum Beispiel anfangen, alle Mitschüler zu verdächtigen. Für die Täter bedeutet diese anonyme Form des Mobbings, dass sie ihre Opfer nicht ansehen müssen und sich dadurch vielleicht noch gemeinere Dinge trauen. Durch die Nutzung von Handy und Internet können Mobbingopfer auch außerhalb der Schule und in ihren privaten Räumen “erreicht” werden. Vor allem beleidigende Bilder können zudem nur schwer kontrolliert werden und im schlimmsten Fall im Internet weltweit verbreitet werden.

Auch im Bereich Cyberbullying werden häufig Straftaten begangen, ohne dass Jugendliche sich darüber bewusst sind. Hier kommen zum Beispiel § 201a (Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen), § 185 (Beleidigung), § 186 (üble Nachrede), § 187 (Verleumdung) oder § 241 (Androhung von Gewalt) aus dem Strafgesetzbuch (StGB) zum Tragen.

  • Cyberbullying, Bullying oder E-Bullying
    Wenn ein Jugendlicher wiederholt und längere Zeit von einem anderen Jugendlichen schikaniert wird, spricht man von Bullying. Bullying ist ein englisches Wort und kann mit tyrannisieren übersetzt werden. Der Bully ist dem Opfer fast immer überlegen und wird von seinem Opfer nicht provoziert. Die Gewalt kann auf unterschiedliche Weise ausgeübt werden, das reicht oft von Schlägen bis zu Verspottung und Ausgrenzung. Auch Erpressung, üble Nachrede und Zerstörung von Kleidung oder Schulbüchern gehören dazu. Wenn sich das per E-Mail, Instant Messanger, Handy oder z.B. in Internetforen abspielt, spricht man von E-Bullying oder auch von Cyber-Bullying. Das kann dann rund um die Uhr gehen und somit besonders schlimm sein. Wenn du von einem Bully tyrannisiert wirst, ist es wichtig einen Lehrer, die Eltern, andere Verwandte oder auch z.B. einen Sporttrainer um Hilfe zu bitten. Alleine ist es sehr schwer, einen Bully zu stoppen.


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  • Netiquette
    Die Netiquette hat zum Ziel, dass Menschen beim Austausch über Computernetze respektvoll, freundlich und angemessen miteinander umgehen. Das Wort setzt sich zusammen aus Net (englisch für Netz) und Etiquette (Etikette). Mit Etikette sind angemessene Umgangsformen gemeint. Es gibt keine allgemein gültigen und festgeschriebenen Regeln für Netiquette und auch keine rechtliche Bedeutung. Trotzdem werden viele Verhaltensempfehlungen von den meisten Computernutzern anerkannt. So gehört es sich zum Beispiel, dass Inhalte und Tonfall in Chats und in Foren grundsätzlich angemessen sein sollten. Man sollte nie vergessen, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt. Außerdem sollte man Doppeldeutigkeiten und Beleidigungen vermeiden. Auch auf die Lesbarkeit von Nachrichten sollte geachtet werden. 

  • Verhaltenskodex
    Ein Verhaltenskodex ist so etwas wie eine Abmachung für eine bestimmte Gruppe. Wer sich an einen Verhaltenskodex hält, der beachtet bestimmte Regeln und verhält sich danach. So ein Verhaltenskodex kann ganz genau aufgeschrieben sein, es kann sich aber auch um eine mündliche Abmachung handeln. Die Einhaltung eines Verhaltenskodex ist freiwillig. Deshalb wird so eine Regelung auch gerne eine freiwillige Selbstverpflichtung genannt.



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Der handysektor hat viel zum Thema Mobbing geschrieben:

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