Tipps to go
Wie gehe ich sicher mit meinem Handy um? Diese Frage wird in dem kleinen Infoblatt “Tipps to go” vom handysektor ganz praktisch beantwortet: In sechzehn kurzen Abschnitten finden sich die wichtigsten Tipps zur sicheren Handynutzung - alltagsnah und gut verständlich. Den zunehmenden mobilen Risiken wie Kostenfallen, Datenklau oder Handyviren kann so aufgeklärt und sicher begegnet werden. Die auf einer Seite versammelten “Tipps to go” können hier als PDF heruntergeladen oder auf dieser Seite nachgelesen werden.
Bei Interesse, können die “Tipps to go” auch in gedruckter Form bestellt werden. Das handliche Infoblatt passt in jede Hosentasche, denn der Flyer ist gefaltet kaum größer als ein Handy - nur viel flacher! Die Flyer können in größerer Stückzahl bestellt werden, um sie in Schulklassen, Jugendzentren oder anderswo zu verteilen. Bestellungen werden unter .(JavaScript must be enabled to view this email address) entgegen genommen.
- Achte genau darauf, welche privaten Daten du weitergibst.
- Notiere die Seriennummern deiner Geräte.
- Leite keine Porno- und Gewaltvideos weiter.
- Vorsicht bei Lockanrufen!
- Kreativität spart Kosten: Klingeltöne selber machen!
- Achte auf die Tastensperre.
- Nutze keine Angebote, deren Kosten du nicht überschauen kannst.
- Mobile Geräte können sich Viren und Würmer einfangen.
- Gib deine Handynummer nur an Leute weiter, denen du vertraust. Und die sollen deine Nummer niemandem weitergeben, ohne dich zu fragen.
- Notiere die Seriennummern deiner Geräte. Beim Handy kannst du *#06# eingeben und siehst dann die so genannte IMEI-Nummer. Mit der Seriennummer hast du eine Chance, bei Diebstahl oder Verlust dein Gerät wieder zu bekommen. Lass sofort die SIM-Karte bei deinem Mobilfunkanbieter sperren, wenn dein Handy weg ist. Geh bei Diebstahl oder Raub zur Polizei, sonst hast du keine Chance etwas wiederzubekommen.
- Deine PINs und Passwörter gehen niemanden etwas an. Wenn jemand deine privaten Daten, wie Alter, Name oder Adresse, wissen will, hast du allen Grund zur Vorsicht. Gib nur die Informationen über dich heraus, die unbedingt notwendig sind.
- Du hast kein Recht, Fotos, Videos oder Tonaufnahmen gegen den Willen der Betroffenen zu machen. Das verstößt gegen deren Persönlichkeitsrechte. Wenn du Fotos von dir oder anderen online stellst oder mit dem Handy weiterleitest, kann es sein, dass die Fotos nie wieder aus dem Internet verschwinden.
- Bei Weitergabe von Porno- oder Gewaltvideos kannst du dich strafbar machen und von der Schule fliegen. Lösche solche Inhalte und schalte eine Vertrauensperson ein, um die Weitergabe solcher Inhalte sofort zu stoppen.
- Beantworte keine entgangenen Anrufe und SMS deren Absender du nicht kennst. Das ist oft ein Trick, damit du teure Nummern zurückrufst.
- Klingeltöne, Handybilder und Handyvideos kannst du selber machen und so auch Kosten sparen. Wenn du das willst, achte beim Kauf deines Handys darauf, dass dein Mobilfunkprovider das nicht durch Voreinstellungen (Branding) verhindert.
- Wenn du gerne Musik hörst, achte bei der Auswahl deiner Geräte darauf, dass sie möglichst viele Dateiformate für Musik beherrschen. Gut ist es, wenn deine Speicherkarten von allen deinen Geräten gelesen werden können. Das spart Geld und du musst nicht immer hin und her kopieren.
- Schalte Bluetooth ab, wenn du es nicht brauchst und stell dein Handy auf unsichtbar. Das ist sicherer, denn Hacker können dein Gerät dann nicht so leicht angreifen. Bluetooth und WLAN abschalten spart zudem Akkuleistung.
- Die Tastensperre verhindert, dass sich das Handy von alleine einwählt und Kosten verursacht. Sichere deine SIM-Karte und Geräte mit PINs und Passwörtern, damit sie niemand nutzen kann, wenn du sie verlierst oder sie geklaut werden. Sieh in der Bedienungsanleitung nach, wie das geht.
- Wenn du Probleme mit den Handykosten hast, sprich darüber mit Freunden und Erwachsenen. Manchmal sind Forderungen von Klingeltonanbietern oder teuere SMS-Nummern unberechtigt und brauchen unter bestimmten Umständen nicht bezahlt zu werden. Nutze keine Dienste, deren Kosten du nicht überschauen kannst. Abos kannst du kündigen. Es gibt spezielle Juniorkarten, mit denen sich Kosten besser kontrollieren lassen.
- Handystrahlung kannst du verringern, indem du ein Gerät mit niedrigem SAR-Wert kaufst, ein Headset verwendest, nur bei gutem Empfang telefonierst oder das Gerät erst an den Kopf hältst, wenn sich die Verbindung aufgebaut hat.
- Absolute Vorsicht mit dem Handy im Ausland! Das kann extrem teuer werden. Auch Internetcafés und WLAN-Access-Points im Ausland bergen Risiken. Du kannst nicht sicher sein, ob die Rechner sauber installiert sind. Gib keinesfalls wichtige Passwörter in irgendwelche Rechner oder Netze ein, die nicht absolut vertrauenswürdig sind.
- Wenn dich jemand mit Anrufen, SMS oder Bildern tyrannisiert, versuche es erst mal zu ignorieren. Wenn das nicht hilft, wende dich an eine Vertrauensperson und lass dir helfen, sonst nimmt das erfahrungsgemäß kein Ende.
- Auf mobilen Geräten kannst du dir Viren, Würmer und Trojaner einfangen. Deshalb nur Programme und Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen runterladen und regelmäßig Daten sichern. Auch Dateien, die du über Bluetooth bekommst, können Viren oder Würmer enthalten. Vorsicht bei USB-Sticks und Speicherkarten! Mache einen Antivirencheck, wenn du sie wieder an den eigenen Rechner anschließt.
- Zu laute Musik über Kopfhörer und Ohrstöpsel kann dein Gehör schwer schädigen, geht den meisten unfreiwilligen Mithörern auf die Nerven und ist im Straßenverkehr gefährlich.
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Die handysektor Flyer "Apps to go / Smartphone, App & Satellit", "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" sind ab sofort über den Warenkorb der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
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- Broschüre "Gewalt auf Handys"
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