Tipps zum Datenschutz
- Geh im Internet behutsam mit persönlichen Daten von dir um. Es geht einfach nicht jeden etwas an, wie deine Adresse ist oder auch wie alt du bist. Wenn du zum Beispiel in einem Weblog oder einem Forum etwas schreibst, musst du nicht deinen wirklichen Namen benutzen und du solltest auch vorsichtig mit Bildern von dir sein. Denn auch die kann man auch suchen.
- Hast du schon mal deinen eigenen Namen bei einer Suchmaschine eingegeben? Im Internet stecken sehr viele Infos - vielleicht ja auch über dich. Probier es aus! Trag deinen Namen in eine Suchmaschine ein und schau, was das Internet über dich ausspuckt. Dieses “Spielchen” wird auch bei Arbeitgebern immer beliebter, die sich so über Bewerber informieren. Achte also auf deine Spuren im Netz. Die beliebtesten Suchseiten sind Google
externer Link, Yahoo
externer Link und msn
externer Link. Am Besten schreibst du deinen Namen dabei in Anführungszeichen, also zum Beispiel ("Angela Merkel"). Durch die zwei “” wird die Suche genauer: Dann werden nämlich nur die Ergebnisse angezeigt, bei denen die Suchbegriffe in genau dieser Reihenfolge gefunden wurden. - Wenn du im Internet unterwegs bist, werden viele deiner Surfspuren auf deinem eigenen Rechner protokolliert. So speichert dein Browser Daten über dein Verhalten im Netz. Im Verlauf oder der Chronik werden Adressen und teilweise auch Inhalte der Seiten gespeichert, die du besucht hast. Je nach Einstellung des Browsers werden auch eingegebene Formulardaten oder Passwörter gespeichert. Häufig nutzen die Betreiber einer Webseite auch Cookies, um dich beim nächsten Besuch auf ihrer Seite wieder zu erkennen. Check die Einstellungen deines Browsers, lösch die Verlaufsinformationen regelmäßig. Auch beim handysektor findest du Tipps dazu, wie du deinen Browser sicher einstellst.
- Dein Zugang zum Internet wird über einen Provider ermöglicht. Und dieser ist ab 1. Januar 2008 dazu verpflichtet, Internet-Verbindungsdaten sechs Monate lang zu speichern. Dafür werden zum Beispiel die IP-Adressen gespeichert, die dir für das Surfen im Netz zugeordnet werden. Um die Ziele und Inhalte deiner Surftouren vor dem Provider zu verbergen, können spezielle Verschlüsselungsdienste genutzt werden, die dir zu Anonymität verhelfen. Der handysektor hat über so einen Dienst berichtet.
- Um einen kostenlosen Newsletter zu abonnieren, wäre meist nur die Eingabe der eigenen E-Mail Adresse erforderlich. Aus Gründen des Datenschutzes darf auch nicht nach weiteren personenbezogenen Daten, wie z. B. Name, Anschrift, Geschlecht gefragt werden. Nur wirklich notwendige Daten dürfen wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Datensparsamkeit erhoben werden. Einige Anbieter von Newslettern fragen weitere Daten ab, um die erhobenen Daten an Adresshändler zu verkaufen oder um dir ungewollte Werbung zu senden. Häufig ist das aber nur mangelndes Verständnis des gesetzlichen Datenschutzes. Schreib dem Datenschutzbeauftragen des Newsletter-Anbieters eine E-Mail und frag einfach nach, warum diese Daten erhoben werden. Wenn du die E-Mail Adresse des Datenschutzbeauftragten nicht findest, schreib an die Person, die im Impressum der Seite als verantwortlich genannt wird.
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Mehr Infos:
- Alles zum Thema Datenschutz vom handysektor.
- Warum ist Datenschutz für mich wichtig?
- Bildergeschichte Private Daten vom handysektor bietet dir alle wichtigen Infos in einer bunten Präsentation.
- In der PDF-Broschüre Datenschutz auf einen Blick
externer Link von mekonet werden Risiken aufgezeigt, die rechtliche Lage erklärt, Anlaufstellen genannt und es gibt Tipps, wie der Datenschutz gewährleistet werden kann. - Es gibt in Deutschland Gesetze zum Datenschutz. Und es gibt einen Bundesbeauftragten für den Datenschutz
externer Link der zusammen mit Beauftragten in den Ländern die Einhaltung dieser Gesetze überwacht. Mit anderen Einrichtungen zusammen betreiben die Datenschutzbeauftragten ein virtuelles Datenschutzbüro
externer Link im Internet, wo du dich auch über aktuelle Themen informieren kannst.
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